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Bad Homburg (fm). Wenn es um nachhaltige Prävention im Pflegebereich geht, ist in Deutschland noch einiges zu tun. Hohe körperliche Belastungen, schwerere und immobile Patienten sowie älter werdende Belegschaften sind gute Gründe für eine ergonomische Kultur im deutschen Gesundheitswesen.
In Gesundheitsberufen stehen häufig die Belange der Patientinnen und Patienten im Vordergrund. Studien zeigen, dass gerade hier die Gesundheit der Mitarbeiter - eine wichtige Ressource - nur unzureichend geschützt wird. Erst langsam dringt ins Bewusstsein, wie wichtig betriebliche Gesundheitsförderung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist.
Die Zunahme arbeitsbedingter Erkrankungen, die Verdichtung der Aufgaben am Arbeitsplatz, die Herausforderungen des demographischen Wandels bei Fachkräften: Dies sind nur einige Begriffe, mit denen sich Gesundheitseinrichtungen heute auseinandersetzen müssen und für die sowohl Management als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Lösungen suchen.
Betriebliche Gesundheitsförderung ist weit mehr als ein Lauftreff, eine Rückenschule oder eine Betriebsfeier zur Verbesserung des Arbeitsklimas. In einem Krankenhaus geht es darum,
Im Idealfall greifen all diese Aspekte ineinander und sind aufeinander abgestimmt.
Die Zunahme arbeitsbedingter Erkrankungen, die Verdichtung der Aufgaben am Arbeitsplatz und der demografische Wandel gehören zu den Herausforderungen, denen sich Management und Beschäftigte in Gesundheitseinrichtungen stellen müssen. Dabei dringt die Erkenntnis, wie wichtig betriebliche Gesundheitsförderung für alle Mitarbeiter ist, erst langsam ins Bewusstsein. Erfahrungen zeigen, dass es ein langer Weg zu einer nachhaltigen Umsetzung ist.
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin mit Hauptsitz in Dortmund forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv.