Ihr unabhängiger Altersvorsorge-Berater
Die Konzentration des Geldes auf die Aktien eines einzigen Unternehmens kann die Gewinnchance erhöhen, aber dadurch wächst auch die Abhängigkeit von dieser Gesellschaft. Diese Strategie gilt bei Experten als nicht empfehlenswert. Deren Zauberwort zur Risikoverteilung lautet: Diversifikation, also Streuung des Geldes und damit Streuung des Risikos.
Allgemein gilt das Prinzip: Je höher die Gewinnchance, desto höher das Risiko.
Um das Risiko zu begrenzen, sollte man sein Kapital auf mehrere Aktiengesellschaften verteilen. Als teuer, aber wertbeständig gelten die 30 so genannten Blue Chips des Deutschen Aktien Index (DAX).
Bei der Investitionsentscheidung lassen sich aber auch je nach persönlicher Risikobereitschaft und Marktkenntnis bestimmte Branchen oder Regionen gezielt auswählen.
Als vergleichsweise solide gelten Immobilienaktien. Dagegen gelten Technologie- und insbesondere Internetaktien seit der Börsenkrise 2000/2001 als spekulativ. Wer schnell hohe Gewinne erzielen will, kann gezielt in Wachstumsmärkte oder aufstrebende Regionen (Schwellenländer wie etwa Russland, Indien, China) investieren. Aber Achtung: Solche Investments bergen ein auch ein hohes Verlustrisiko. Wer dagegen eher auf ein solides Wachstum auf lange Sicht setzt, ist mit den altbewährten Titeln aus den Leitindizes wie Dow Jones und DAX besser beraten.
Copyright: wdv OHG
Autor: Michael Krause
Zuletzt aktualisiert am 01.03.2007