Ihr unabhängiger Altersvorsorge-Berater
Die Konzentration des Geldes auf die Aktien eines einzigen Unternehmens kann die Gewinnchance erhöhen, aber dadurch wächst auch die Abhängigkeit von dieser Gesellschaft. Diese Strategie gilt bei Experten als nicht empfehlenswert. Deren Zauberwort zur Risikoverteilung lautet: Diversifikation, also Streuung des Geldes und damit Streuung des Risikos.
Allgemein gilt das Prinzip: Je höher die Gewinnchance, desto höher das Risiko.
Um das Risiko zu begrenzen, sollte man sein Kapital auf mehrere Aktiengesellschaften verteilen. Als teuer, aber wertbeständig gelten die 30 so genannten Blue Chips des Deutschen Aktien Index (DAX).
Bei der Investitionsentscheidung lassen sich aber auch je nach persönlicher Risikobereitschaft und Marktkenntnis bestimmte Branchen oder Regionen gezielt auswählen. Dabei muss man beachten, dass sich die Bedingungen an den Märkten sehr schnell ändern können.
Das gilt zum Beispiel für Immobilienaktien, die über Jahrzehnte als vergleichsweise solide galten. Seit der Immobilien- und Finanzkrise leidet die Branche aber darunter, dass Banken Kredite nur noch sehr zurückhaltend vergeben. Das schlägt sich auch in den Kursen nieder.
Technologie- und insbesondere Internetaktien gelten bereits seit der Börsenkrise 2000/2001 als spekulativ. Dieses Schicksal teilen seit der Krise 2008/2009 bestimmte Werte von Finanzdienstleistern.
Wer schnell hohe Gewinne erzielen will, kann gezielt in Wachstumsmärkte oder aufstrebende Regionen (Schwellenländer) investieren. Aber Achtung: Solche Investments bergen ein auch ein hohes Verlustrisiko.
Copyright: wdv OHG
Autor: Michael Krause
Zuletzt aktualisiert am 08.03.2010