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Frau liest Aktienzeitschrift

Aktien: Anteile an Unternehmen

Bei Aktien muss man immer mit Kursschwankungen rechnen. Sie sind daher nur bedingt zur Altersvorsorge geeignet.

 

Aktien sind Anteilsscheine an Unternehmen. Aktienbesitzer werde somit zu Miteigentürmern von Aktiengesellschaften. Der Wert der Anteile hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • wirtschaftliche Entwicklung - vor allem in der Branche, in der die jeweilige Aktiengesellschaft tätig ist;
  • wirtschaftlicher Erfolg des Unternehmens und damit die Höhe des Gewinns je Aktie;
  • Angebot und Nachfrage an der Börse.

Wenn viele Anleger an der Börse die Aktien einer bestimmten Firma kaufen, also bei hoher Nachfrage, steigt ihr Wert beziehungsweise ihr Kurs. Diesen Kursgewinn kann ein Anleger realisieren, wenn er diese Aktien wieder verkauft. Dadurch steigt wiederum das Angebot und der Kurs sinkt.

Die gemäß diesem Wechselspiel von Angebot und Nachfrage schwankenden Aktienkurse bringen einerseits überdurchschnittliche Gewinnchancen mit sich, bergen andererseits aber auch ein hohes Verlustrisiko.

Daher lautet der wichtigste Anlagetipp: Man sollte nur mit Geld spekulieren, das man nicht wirklich braucht und dessen Verlust nicht existenzbedrohend ist.

Wer sein Geld in Aktien anlegen möchte, muss sich mit dem Börsengeschehen intensiv auseinandersetzen. Dazu einige Grundregeln:

  • Gewinne nicht zu früh und Verluste nicht zu spät realisieren. Wer bei sinkenden Kursen zu lange auf eine Erholung hofft, fährt häufig noch größere Verluste ein.
  • Man sollte die eigenen Kaufentscheidungen dokumentieren und seine Erwartungen an die Kursentwicklung von Zeit zu Zeit überprüfen.
  • Man sollte sich keine zu konkreten Ziel setzen (zum Beispiel den früheren Höchstkurs der Aktie wieder erreichen), sondern sich fragen, ob man die Aktie zum aktuellen Kurs wieder kaufen würden. Bei einem "Nein", sollten man sich von der Aktie trennen.
  • Wer sein Deport ständig umschichtet, verursacht Kosten. Das sollte man einkalkulieren.
  • Niemals gedankenlos auf marktschreierische "Börsen-Gurus" höhren. Auf lange Sicht bestimmen die Fundamentaldaten der Unternehmen und der Weltwirtschaft sowie die darauf basierenden künftigen Gewinnerwartungen der Anleger die Kursentwicklungen.
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