Das achte Weltwunder
Wer früher anfängt, hat am Ende mehr davon. Der Vermögensaufbau fällt leichter, wenn man auf lange Sicht von Zinsen profitieren kann. Dazu sollte man bestimmte Regeln beachten.
Bei der Vermögensbildung gelten drei Grundprinzipien:
- Je früher man anfängt, umso kleiner können die monatlichen Raten ausfallen. Denn auf lange Sicht profitiert man vom Zinseszinseffekt.
- Die persönliche Anlagestrategie sollte sich nach Lebensalter, Lebenssituation, bisherigem Vermögensaufbau und den persönlichen Zielen richten.
- Die laufende Geldentwertung (Inflationsrate) sorgt für eine schleichende Entwertung des in Geldvermögen eingezahlten Kapitals (Wertpapiere, Bankprodukte, Versicherungen). Investitionen in Sachwerte (Immobilien, Aktien, Investmentfonds) profitieren in der Regel von dieser allgemeinen Verteuerung und Preissteigerung. Die mit dem Kaufkraftverlust des Geldes einhergehenden Lohnsteigerungen erleichtern wiederum die Tilgung langfristiger Darlehen.
Tipp: Bevor Sie sich für eine bestimmte Geldanlagestrategie entscheiden, sollten Sie sich einen Überblick über die wichtigsten Vorsorgeprodukte verschaffen. Dazu gehören auch die staatlich geförderten Riester-Produkte.
Wer zusätzliches Vermögen bilden möchte, kann unter drei Produktgruppen wählen:
- Immobilienbieten relative Wertbeständigkeit auch in Zeiten unsicherer Kursentwicklungen am Kapitalmarkt.
- Aktien, Investmentfonds und Wertpapiereunterliegen Kursschwankungen, bieten aber teilweise interessante Renditechancen.
- Versicherungen - ob als Kapitallebens- oder private Rentenversicherung - bieten vor allem Sicherheit.