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Zuerst muss der versicherte einen größeren Betrag auf den Tisch legen. Dann beginnt die Rentenzahlung. Die Höhe der Rente hängt vom eingezahlten Betrag und den Gewinnanteilen ab.
Vorteil der Sofortrente besteht darin, dass sie die Rente ein Leben lang auszahlt. Der Ruheständler braucht nicht zu fürchten, dass sein Vorsorgevermögen im hohen Alter aufgebraucht ist und er kein Geld mehr erhält.
Nachteil: Stirbt der Versicherte kurz nach Rentenbeginn, bleibt der nicht verbrauchte Rest des Vermögens bei der Versicherung. Nur bei einer vereinbarten Rentendauer erhalten die Hinterbliebenen etwas Geld. Die Versicherung zahlt dann die Rente bis zum Ende der Garantiezeit an die Begünstigten weiter.
Ein zweiter Nachteil ist der Verlust an finanzieller Flexibilität für den Ruheständler selbst. Hat er das Geld einmal eingezahlt, kann er nicht mehr über die eingezahlten Beträge verfügen, wie es zum Beispiel bei einem flexiblen Auszahlungsplan mit Fonds möglich ist. Außerdem ist der Ertragsanteil der Rente steuerpflichtig.
Interessant kann eine Sofortrente aus steuerlichen Gründen werden, etwa wenn die Steuerersparnis bei der Einzahlung die Steuerbelastung bei der Auszahlung übertrifft.
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Autor: Michael Krause
Zuletzt aktualisiert am 02.03.2007