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Festverzinsliche Wertpapiere sind Anlageformen mit einem im Voraus festgelegten Zinssatz. Sie werden beispielsweise als Anleihen, also Schuldverschreibungen, von der öffentlichen Hand (Bund, Länder, Kommunen), von Industrieunternehmen und von Banken ausgegeben.
Zu den festverzinslichen Wertpapieren zählen:
Unter den Begriff fallen auch Pfandbriefe der Hypothekenbanken. Im Gegensatz zu einer variablen Anleihe, bei der der Zinssatz von Zeit zu Zeit der aktuellen Marktlage angepasst wird, bleiben die Zinsen einer festverzinslichen Anleihe über die gesamte Laufzeit unverändert in der anfangs vereinbarten Höhe bestehen.
Die Kapitalanlage in festverzinslichen Wertpapieren gilt als sichere Anlageform, die eine absehbare Rendite ohne Risiko verspricht. Der einzige Nachteil von festverzinslichen Wertpapieren besteht in der mangelhaften Liquidität. Wer die Anleihe während der Laufzeit verkaufen muss, geht das Risiko eines Kursverlusts ein. In der Regel sind Anleihen zum Börsenhandel zugelassen. Dort werden sie als Rentenpapiere bezeichnet. Der Kurs einer Anleihe kann abhängig vom jeweiligen Zinsniveau sowohl sinken als auch steigen. Bei steigenden Zinsen fallen die Kurse und umgekehrt.
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Autor: Michael Krause
Zuletzt aktualisiert am 08.03.2010