Ihr Weg zur Rehabilitation
Sie sind stark angeschlagen, fühlen sich nicht mehr in der Lage zu arbeiten? Dann sollten Sie bei Ihrer Rentenversicherung eine Rehabilitation beantragen. ihre-vorsorge.de zeigt Ihnen, wie das geht.
- Die Initiative geht meist von Ihrem Arzt aus, Sie können aber auch selbst aktiv werden. Auch die Krankenkasse oder die Rentenversicherung kann eine Rehabilitation anregen.
- Der ärztliche Befundbericht gehört zu den Antragsformularen. Der Arzt, der Sie gegenwärtig behandelt, füllt dieses Formular aus, mit den Befunden, die ihm zur Verfügung stehen. Eine spezielle Untersuchung ist dafür also nicht erforderlich. Auch die Praxisgebühr von zehn Euro muss dafür nicht bezahlt werden.
- Den Antrag müssen Sie selbst stellen. Die Formulare erhalten Sie bei der Rentenversicherung, ihren Auskunfts- und Beratungsstellen, bei den gemeinsamen Service-Stellen, Krankenkassen, Versicherungsämtern oder bei der Kommune. Sie finden sie aber auch im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung.de. Dort hilft man Ihnen auch gern dabei, den Antrag auszufüllen.
- Den Antrag können Sie selbst oder Ihr Arzt einreichen. Versichertenälteste, Versicherungsämter oder Krankenkassen leiten ihn gern für Sie an die Rentenversicherung weiter.
- Die Rentenversicherung prüft, ob Sie die versicherungsrechtlichen und medizinischen Voraussetzungen erfüllen. Liegt kein Befundbericht vor, wird ein ärztlicher Gutachter eingeschaltet: Welche Krankheiten bestehen? Zu welchen Beeinträchtigungen im Erwerbsleben führen sie? Können sie durch eine Rehabilitation gebessert werden? Wird der Antrag bewilligt, legt die Rentenversicherung auch die Reha-Klinik fest, wenn möglich, nach Ihren Wünschen.
- Die Rehabilitation kann wenige Wochen später beginnen: in einer der zahlreichen Reha-Kliniken der Rentenversicherung oder in einer stationären oder ambulanten Einrichtung anderer Träger, mit denen die Deutsche Rentenversicherung zusammenarbeitet. Sie dauert in der Regel drei Wochen, wenn medizinisch erforderlich, auch länger.
- Das Reha-Team betreut Sie während dieser Zeit. Die verschiedensten Fachleute, zum Beispiel Facharzt, Physiotherapeut, Diplom-Psychologe, Ergotherapeut, Ernährungsberaterin, Sporttherapeut, Sozialberater arbeiten dabei zusammen und stehen Ihnen für Therapien und Beratung zur Verfügung.
- Zurück am Arbeitsplatz. Herzlichen Glückwunsch! Sie sind wieder gesund und können arbeiten. Falls acht Stunden Arbeit am ersten Tag zu viel sind, hilft Ihnen eine stufenweise Wiedereingliederung.
Tipps:
- Wenn Sie meinen, dass Sie eine Rehabilitation brauchen: Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.
- Informationen über die Rehabilitation erhalten Sie bei Ihrer Rentenversicherung.
- www.deutsche-rentenversicherung.de (Rubrik Rehabilitation)
- www.reha-servicestellen.de




