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Boom in der Künstlersozialkasse

Einen bemerkenswerten Zuwachs an selbstständigen Kreativen verzeichnet die Künstlersozialkasse (KSK). Waren 1992 noch knapp 46.000 Künstler und Publizisten rentenversichert, so stieg ihre Zahl innerhalb von nur 16 Jahren um mehr als das Dreifache. Nachtrag: Im Jahr 2009 traten knapp 5.000 weitere Kreative der KSK bei, so dass ihr inzwischen mehr als 157.000 Versicherte angehören.

Experten erklären den enormen Anstieg der Versichertenzahl in der KSK zum einen damit, dass es in den Kulturbetrieben seit den 90er-Jahren deutlich weniger abhängige Beschäftigungsverhältnisse gebe. Viele Künstler seien deshalb gezwungen, sich selbstständig zu machen. Zudem gebe es in neuen Medienberufen wie etwa bei Designern seit Jahren einen regelrechten Boom. Schließlich sei die KSK unter den Medienschaffenden in den vergangenen Jahren deutlich bekannter geworden, so die Deutsche Rentenversicherung.

Seit 1983 können sich selbstständige Künstler und Publizisten über die Künstlersozialkasse für die existenziellen Risiken des Lebens absichern. Das durchschnittliche Jahreseinkommen der KSK-Versicherten liegt allerdings nur bei 13.300 Euro - obwohl der künstlerische oder publizistische Beruf Haupteinkommensquelle sein muss. Zudem müssen an der KSK interessierte Kreative ein Mindestjahreseinkommen von 3.900 Euro vorweisen.

Weitere Informationen zu den Vorteilen der Sozialversicherung für Künstler sind unter kuenstlersozialkasse.de erhältlich. 

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