Sahne oder Selters?
Mit Anfang 50 gehört die Altersvorsorge auf den Prüfstand. Dann bleiben meist noch 13 bis 17 Jahre zum Schließen eventueller Lücken. Erreichtes sollte in Sicherheit gebracht werden.
Eine Klarsichthülle und ein Taschenrechner reichen: Hinein gehören
- die Standmitteilungen der betrieblichen Altersvorsorge, Riester-Rente und Kapitallebensversicherung,
- Konto- und Depotauszüge von sonstigen Sparguthaben und
- die letzte Renteninformation, auf der eine prognostizierte Rente und das Renteneintrittsalter genannt sind.
Daraus lässt sich erkennen, wie hoch in etwa das Alterseinkommen sein wird.
Dem folgt eine - bitte schonungslose - Aufstellung der monatlichen Ausgaben, garniert mit der Überlegung, welche Ausgaben im Alter noch Bestand haben (vielleicht nicht das zweite Auto für Arbeitswege) und welche höher ausfallen könnten (Gesundheitsausgaben).
Weil Kreditzinsen in aller Regel höher sind als Guthabenzinsen, sollten Sparer als Erstes an eine Entschuldung denken. Bestehen Schulden aus einer Baufinanzierung, prüfen ob mehr Geld eingezahlt werden kann (Sondertilgung) oder ein Wechsel in ein günstigeres Darlehen möglich ist (hier bieten viele Verbraucherzentralen ihre Hilfe an). Wichtig für Eigenheimbesitzer: Eventuelle Modernisierungsmaßnahmen an der Immobilie einkalkulieren.
Gesetzliche Rente
Jetzt ist Zeit, die Weichen zu stellen und letzte Lücken zu schließen. Renteninformation und Rentenauskunft zeigen den Stand der Dinge an.
Riester-Rente
Riestern jenseits der 50? Das kann sich lohnen - aber nur mit dem richtigen Produkt.
Betriebliche Altersvorsorge
Für den Einstieg in die betriebliche Altersvorsorge gilt jetzt besonders: auf Abschluss- und Verwaltungskosten achten.
Rürup-Rente
Nicht nur für Selbstständige: Ältere können die Basis-Rente für eine kostengünstige Einmalversicherung nutzen.
Sonstige private Altersvorsorge
Wenn es um die Altersversorgung geht, zählt jetzt vor allem Sicherheit.
Krisensituationen
Das Leben birgt Überraschungen - auch negative. Welche Auswirkungen Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Berufsunfähigkeit auf die einzelnen Vorsorgeprodukte haben.





