Azubis 2010: Frühstart wird belohnt
Gut eine halbe Million Jugendliche und junge Erwachsene beginnen im Spätsommer 2010 ihre betriebliche Berufsausbildung. Schon jetzt gilt es, an Altersvorsorge und eine private Berufsunfähigkeitsversicherung zu denken. Denn wer früh spart, sackt besonders viel Zinsen ein und wer in jungen Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, zahlt weniger. Zudem locken vermögenswirksame Leistungen. Zum Berufsstart gilt es, einige finanzielle Weichen zu stellen - welche und wie erklärt ihre-vorsorge.de. Und weil mit dem ersten Geld der Kinder auch das Kindergeld in Gefahr ist, gibt es zusätzlich ein paar geldwerte Tipps für die Eltern.
Berufsunfähigkeitsversicherung vereinbaren
Möglicherweise absolvieren Sie eine Ausbildung in Ihrem Traumberuf. Doch was geschieht, wenn Sie später wegen einer Erkrankung oder eines Urlaubs zwar noch arbeiten können, nicht jedoch in Ihrem Beruf? Dann kann Ihnen eine private Berufsunfähigkeitsversicherung helfen.
Riester-Vertrag abschließen
Als Azubi sind Sie gesetzlich rentenversichert. Die gesetzliche Rente ist sicher. Aber: Sie wird für Sie später nicht mehr so hoch ausfallen. Deshalb sollten Sie schon als Azubi an Ihr Alter denken. Riestern lautet dabei das Zauberwort. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit wenig Geld eine private zusätzliche Altersvorsorge aufbauen können.
Vermögensbildung nutzen!
Viele Betriebe bieten auch für Azubis so genannte vermögenswirksame Leistungen. Unser Tipp: Nutzen Sie diese, auf lange Laufzeiten machen sie sich bezahlt!
Sparen wo’s nur geht
Die Ausbildungsvergütung ist meist nicht hoch. Umso wichtiger ist es für Azubis, zusätzliche Leistungen oder Vergünstigungen wahrzunehmen.
Berufsausbildungsbeihilfe beantragen
Wenn Sie nur eine niedrige Ausbildungsvergütung erhalten, können Sie unter Umständen einige 100 Euro pro Monat Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten. Den Antrag stellt man bei der örtlichen Arbeitsagentur. Die Leistung gibt’s allerdings nur für Azubis, die nicht mehr bei ihren Eltern leben.
Kindergeld retten
Kindergeld bekommen Ihre Eltern in jedem Fall bis Sie 18 Jahre alt sind. Das ist sicher. Wie hoch Ihre Ausbildungsvergütung ist und wie viel Sie möglicherweise in einem Nebenjob verdienen, spielt dabei keine Rolle. Ab 18 ändert sich das. Ist Ihr Einkommen zu hoch, so fällt das Kindergeld weg. Sie können das Kindergeld jedoch möglicherweise retten. Dabei geht es immerhin um mindestens 2.208 Euro pro Jahr.





