Riester-Rente: Zulagen sichern!
Riester-Sparer erhalten keine oder nur eine gekürzte staatliche Förderung, wenn sie oder ihre Berater Formulare falsch ausfüllen, Einzahlungen zu niedrig ansetzten oder Änderungen nicht mitteilten. So sichern Riester-Sparer ihre Zulagen.
Riester-Grundlagen: Das müssen Sie wissen
So funktioniert die Riester-Rente. Beispiel und Rechenhilfen.
Letzter Aufruf: Zulagen für 2009 sichern!
Schnell noch in 2011 Zulagen für die vergangenen Jahre anfordern. So geht es.
Schnell-Check: Riester-Zulagen prüfen und optimieren
Der Verlust aller Riester-Zulagen droht selten. In manchen Fällen winken sogar zusätzliche Zulagen und Einzahlungs-Erleichterungen. Ein Schnell-Check navigiert Sie in wenigen Minuten durch zwölf Sonderfälle.
Fall 1: Riester-Vertrag gekündigt
Geldnot, Unzufriedenheit oder Wegfall der Förderberechtigung – es gibt viele Gründe für eine Kündigung. Doch die zieht oft eine Rückzahlung der staatlichen Förderung nach sich. Zum Glück gibt es Alternativen, die die Zulagen retten.
Fall 2: Keine Zulagenberechtigung / neuer Job
Nur wer ausdrücklich berechtigt ist, erhält die begehrte Riester-Förderung. Durch einen Wechsel in die Selbstständigkeit droht der Verlust der Riester-Förderung. Zudem haben einige Sparer einen Vertrag abgeschlossen ohne eine Chance auf staatliche Förderung. Ein Fall von Falschberatung?
Bekommt eine Familie Nachwuchs, lässt der Staat Extra-Zulagen springen und Sparer müssen selber weniger in ihre Riester-Rente einzahlen. Aber nur, wenn die Zulagenstelle von dem freudigen Ereignis erfährt …
Gerade junge Eltern tappen in diese Falle: Während der Kindererziehungszeit müssen sie einen Mindesteigenbetrag einzahlen. Vergessen sie das, können Zulagen gestrichen werden.
Fall 5: Umzug / Familienkasse gewechselt
Der Anbieter der Riester-Rente sollte von einem Umzug erfahren. Vor allem dann, wenn sich die Familienkasse ändert.
Einige der Riester-Zulagen sind an das Kindergeld geknüpft. Fällt dieses weg, muss das gemeldet werden.
Durch eine Hochzeit können bislang nicht förderberechtigte Sparer endlich Riester-Zulagen erhalten – wenn auch der Partner alles richtig macht.
Verheiratete Sparer genießen einen riesigen Rister-Vorteil. Ein Partner bekommt die staatliche Förderung ohne nur einen Cent selbst in den Riester-Vertrag einzahlen zu müssen. Mit der Scheidung ändert sich das schlagartig.
Auch wenn sie selbst nicht mehr sozialversicherungspflichtig arbeiten, erhalten Betroffene weiterhin Riester-Zulagen.
Wer die vollen Riester-Zulagen erhalten will, muss mindestens vier Prozent des Vorjahreseinkommen inklusive Zulagen in seinen Vertrag einzahlen. Bei einem Gehaltssprung muss im nächsten Jahr mehr eingezahlt werden.
Sinkt das Gehalt, müssen Riester-Sparer meist weniger einzahlen. Dennoch erhalten weiterhin die vollen Zulagen. Geringverdiener müssen nur noch fünf Euro pro Monat einzahlen.
Fall 12: Dauerzulagenantrag nicht aktualisiert
Der Dauerzulagenantrag erspart viel Arbeit, birgt aber auch Gefahren. Nämlich dann, wenn Sparer vergessen ihn zu aktualisieren.
Warum und welche Zulagen zurückgefordert werden
Die häufigsten Gründe für Rückforderungen von Riester-Zulagen.
Wir listen sieben Möglichkeiten auf, wo Sparer sich zur Riester-Rente unabhängig und fair beraten lassen können.





