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ihre-vorsorge.de: Eine Initiative der Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung und der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

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Rente

24.10.11

Minijobber wollen nicht länger arbeiten

DIW-Studie: 70 Prozent der geringfügig Beschäftigten sind mit Wochenarbeitszeit zufrieden.

Essen (kbs). Die große Mehrzahl der Minijobber ist mit dem Umfang ihrer Beschäftigung zufrieden. Dies belegt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Rund 70 Prozent der geringfügig Beschäftigten wollen demnach ihre bisher übliche Wochenarbeitszeit nicht ausdehnen. „Diese Studie belegt erneut, dass der Minijob von einem Großteil der Beschäftigten in dieser Form gewünscht wird“, so Dr. Erik Thomsen, Leiter der Minijob-Zentrale. „Und auch die Funktion einer Brücke in den ersten Arbeitsmarkt erfüllt der Minijob.“

Nach einer eigenen Studie der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS), des Trägers der Minijob-Zentrale, nahm im Jahr 2009 jeder dritte Beschäftigte nach Beendigung seines Minijobs eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf, davon mehr als 40 Prozent beim selben Arbeitgeber. „Und in diese Ergebnisse fließen noch nicht einmal die persönlichen Erwerbssituationen der Minijobber ein“, so Thomsen.

Ein Drittel aller Minijobs ist Nebenbeschäftigung

Regelmäßig von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichte Daten belegen, dass im Dezember 2010 rund 33 Prozent aller Minijobber ihre geringfügige Beschäftigung im Rahmen eines Nebenjobs ausüben. Jeder dritte Minijobber partizipiert demnach schon heute auch am ersten Arbeitsmarkt und erschließt sich mit der geringfügigen Beschäftigung eine zusätzliche Einkommensquelle.

Der Kreis derjenigen, die überhaupt an der Aufnahme einer Vollzeitstelle interessiert sind, reduziert sich weiter, wenn man sich die Altersstruktur der Minijobber näher anschaut. Aus dem Datenmaterial der Minijob-Zentrale geht hervor, dass rund elf Prozent aller gewerblichen Minijobber über 65 Jahre und weitere sieben Prozent über 60 Jahre alt sind. Rund sieben Prozent sind jünger als 20 Jahre alt. Hier handelt es sich also meist um Schüler, Studenten und Rentner, für die eine Vollzeitbeschäftigung nicht in Frage kommt.

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Autor: Knappschaft-Bahn-See

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