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ihre-vorsorge.de: Eine Initiative der Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung und der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

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Zeit fürs Alter

Überstundenvergütung, Prämien oder Urlaubstage - wer in jungen Jahren verzichtet, kann später früher aussteigen. Möglich wird das mit einem "Lebensarbeitszeit-" oder "Langzeitkonto".

Ab 2012 wird die "Rente mit 67"schrittweise eingeführt. Doch viele wollen schon früher in den Ruhestand. Mit einem Lebensarbeitszeitkonto geht der Wunsch in Erfüllung. Auf ihm wird Arbeitszeit angespart und vor dem Eintritt in die gesetzliche Rente abgefeiert. Ihre-vorsorge.de informiert über Chancen und Risiken solcher Konten.

So funktionieren Langzeitkonten

"Sechs Jahre sollst Du Dein Feld besäen und sechs Jahre Deinen Weinberg beschneiden und die Früchte einsammeln. Aber im siebten Jahr soll das Land dem Herrn einen feierlichen Sabbat halten. Da sollst Du Dein Land nicht besäen und auch Deinen Weinberg nicht bearbeiten." Diese Definition des Sabbatjahrs findet sich im 3. Buch Mose - und eigentlich ist damit auch im Grundsatz schon erklärt, wie Langzeit- oder Lebensarbeitszeitkonten funktionieren.

Das Beispiel Herbert Schübel

Herbert Schübel hat es sich ausgerechnet: Die reguläre Altersrente wird der heute 44-Jährige erstmals im Juni 2030 erhalten. Dann ist er 66 Jahre und zehn Monate alt. "Meinen derzeitigen Job will ich auf keinen Fall so lange machen", ist sich der Chemikant sicher. Deshalb hat er sich für ein Lebensarbeitszeitkonto entschieden.

Knackpunkt Insolvenzsicherung

Wer Arbeitszeit oder bestimmte Vergütungsbestandteile auf einem Langzeitkonto anspart, gibt seiner Firma quasi einen Kredit. Aber was ist, wenn das Unternehmen Pleite macht?

Wette auf Gesundheit?

Gesundheitlich angeschlagenen Arbeitnehmern sind Lebensarbeitszeitkonten nicht zu empfehlen. Denn wer Teile seines Gehalts für später aufspart, stellt sich unter anderem auch beim Krankengeld schlechter.

Gewusst wie: Per Lebensarbeitszeitkonto zurück in die gesetzliche Krankenversicherung

Viele gut verdienende Arbeitnehmer haben sich in jungen Jahren für die private Krankenversicherung entschieden - und bereuen dies Entscheidung inzwischen. Über ein Lebensarbeitszeitkonto können sie unter Umständen in die gesetzliche Krankenkasse zurückkehren.

Jobwechsel, Arbeitslosigkeit und andere "Störfälle"

Das Langzeitkonten-Modell setzt zwar auf lange Bindungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, aber Arbeitsverhältnisse können scheitern, Betriebsabteilungen schließen oder der Arbeitnehmer findet einen besseren Job.

Hinweis: Diese Informationen entsprechen dem Rechtsstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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