Eine Mischung aus Aktien und Anleihen
Bei Mischfonds sollen die Vorteile aus zwei Anlagewelten kombiniert werden.
Die Kombination aus Renditechancen von Aktien und der Sicherheit von festverzinslichen Wertpapieren erscheint verlockend. Außerdem entwickeln sich Aktien nicht immer besser als Anleihen. Mischfonds investieren deshalb in beide Anlageformen. Etliche dieser Produkte variieren zudem abhängig vom Marktgeschehen den Anteil, den sie in festverzinslichen Wertpapieren und in Aktien anlegen.
Die hohen Erwartungen werden jedoch nicht immer erfüllt, weil Fondsmanager die Entwicklung oft nicht richtig einschätzen. Daher hat es bereits vor der Finanzkrise Kritik an Mischfonds gegeben, wie dieser Beitrag in der Zeit vom Februar 2007 zeigt: Alptraum statt Rendite
Andere Fachleute halten Mischfonds als steuergünstige Anlageform für geeignet, weil die Manager auf abgeltungssteuerfreie Papiere setzen können. Außerdem könnten sie flexibel auf die jeweilige Marktlage reagieren und die Gewichtung von Aktien und festverzinslichen Wertpapieren der Börsenentwicklung anpassen: Die richtige Mixtur
Mit der Finanzkrise stieg die relative Bedeutung von Mischfonds im Investmentmarkt. Nach Zahlen des Branchenverbands BVI stieg ihr Anteil an Publikumsfonds von 2008 neun Prozent auf 14 Prozent Mitte 2009. Inzwischen liegt er bei etwa 15 Prozent (Stand: 31. August 2011).




