Anlagetipp für Sicherheitsbewusste
Pfandbriefe werden von Hypotheken- und Pfandbriefbanken herausgegeben. Sie sind die privatwirtschaftliche Alternative zu Bundeswertpapieren.
Pfandbriefe sind Schuldverschreibungen. Sie werden von Banken herausgegeben, die damit Kredite für Immobilien, Schiffe oder Flugzeuge refinanzieren. Es gibt auch "Öffentliche Pfandbriefe", die der Refinanzierung von Staatskrediten dienen.
Pfandbriefe gelten als besonders sichere Anlageform. Denn sie bieten dem Anleger doppelte Sicherheit:
- Die Zahlungsfähigkeit (Bonität) der Bank, die die Wertpapiere herausgegeben hat.
- Die hinter der Kreditforderung stehenden Wirtschaftsgüter (Immobilien, Schiffe).
Pfandbriefe bieten in der Regel eine etwas höhere Rendite als Bundeswertpapiere.
Seit 2005 regelt das Pfandbriefgesetz die Emission von Pfandbriefen. Aufsichtsbehörde ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Sie prüft die Anträge der Pfandbriefbanken und muss die Herausgabe der Papiere genehmigen.
Nach Angaben des Verbands Deutscher Pfandbriefbanken waren Ende 2010 knapp 640 Milliarden Euro in Pfandbriefen angelegt. Damit hatte sich das Umlaufvolumen binnen zehn Jahren nahezu halbiert. Seit 2005 gibt es neben Hypothekenpfandbriefen, Schiffspfandbriefen und Öffentlichen Pfandbriefen auch sogenannte Jumbo-Pfandbriefe. Deren Emissionsvolumen beträgt mindestens eine Milliarde Euro. Sie zielen auf den internationalen Kapitalmarkt.
- www.bafin.de
Internetseite der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. - www.pfandbrief.de
Internetseite des Verbands Deutscher Pfandbriefbanken.




