Rente / 02.08.2017

Briten sollen später in Rente gehen

Anhebung der Altersgrenze auf 68 Jahre soll auf 2039 vorgezogen werden.

London (sth). Mehrere Millionen britische Arbeitnehmer sollen erst später in Rente gehen als bisher geplant. Nach Medienberichten will die Regierung in London die ursprünglich erst bis 2046 geplante Anhebung des Renteneintrittsalters auf 68 Jahre jetzt auf das Jahr 2039 vorziehen. Derzeit liegt das Regelrentenalter in Großbritannien für Männer bei 65 Jahren, für Frauen wird es seit April 2010 schrittweise von 60 auf 65 Jahre angehoben.

Das jetzt angekündigte spätere Renteneintrittsalter soll Briten betreffen, die zwischen April 1970 und April 1978 geboren wurden. Beschlossen ist bereits, dass das gesetzliche Rentenalter für Frauen und Männer bis 2020 auf 66 Jahre steigen soll. Zudem waren bisher zwei weitere Erhöhungsschritte vorgesehen: Zwischen 2034 und 2036 soll das Regelrentenalter auf 67 Jahre steigen, von 2044 bis 2046 sollte es auf 68 Jahre klettern. Letztgenannter Schritt soll jetzt vorgezogen werden.

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