Betriebliche Altersvorsorge

Vorsorgen über den Betrieb, das heißt jetzt Steuern und Sozialabgaben sparen und später eine Zusatzrente erhalten. Das lohnt sich besonders mit einem Zuschuss vom Arbeitgeber. Und den gibt es ab 2019 per Gesetz.

Zwei Männer im Anzug stehen sich gegenüber und geben sich die Hand. – Bildnachweis: gettyimages.de © suedhang

Mehr Netto vom Brutto – und mehr Rente

Die betriebliche Altersvorsorge gilt – zusammen mit der gesetzlichen Rente und der privaten Altersvorsorge (Riester-Rente) – als eine wichtige Säule der Altersvorsorge. Deswegen hat die Bundesregierung 2017 auch die Stärkung der Betriebsrenten beschlossen. Für Beschäftigte macht diese Art der Vorsorge durchaus Sinn – vor allem, wenn der Arbeitgeber einen Zuschuss gibt. Den gibt es für neue Verträge ab 2019 und für bestehende Verträge ab 2022.

Staatlich gefördert wird die betriebliche Altersvorsorge über Steuervorteile: Arbeitnehmer können Beiträge bis zu einer Höchstgrenze vom Bruttogehalt einzahlen und damit ihr steuer- und sozialversicherungspflichtiges Einkommen senken. Die Ersparnis der Sozialabgaben des Arbeitgebers fließt zukünftig ebenfalls mit ein.

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Mit der betrieblichen Altersvorsorge kann man über den Betrieb fürs Alter vorsorgen und dabei Sozialbeiträge sparen – aber der Rentenanspruch sinkt.

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