Betriebliche Altersvorsorge

Vorsorgen über den Betrieb, das heißt Steuern und Sozialabgaben sparen - oft auch mit Zuschuss vom Chef.

Zwei Männer im Anzug stehen sich gegenüber und geben sich die Hand. – Bildnachweis: gettyimages.de © suedhang

Mehr Netto vom Brutto – und mehr Rente

Weniger als 60 Prozent der Beschäftigten in Deutschland haben eine betriebliche Altersvorsorge. Vor allem Geringverdiener und Mitarbeiter kleinerer Unternehmen stehen häufig ohne Betriebsrente da. Die betriebliche Altersvorsorge gilt aber – zusammen mit der gesetzlichen Rente und der privaten Altersvorsorge (Riester-Rente) – als eine wichtige Säule der Altersvorsorge. Deswegen hat die Bundesregierung 2017 auch die Stärkung der Betriebsrenten beschlossen. Denn für Beschäftigte macht diese Art der Vorsorge durchaus Sinn – vor allem, wenn der Chef einen Zuschuss gibt.

Staatlich gefördert wird die betriebliche Altersvorsorge über Steuervorteile: Arbeitnehmer können Beiträge bis zu einer Höchstgrenze vom Bruttogehalt abführen und damit ihr steuer- und sozialversicherungspflichtiges Einkommen senken.

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