Meine Altersvorsorge

Gesetzliche Rente, Riester-Rente, Rürup-Rente oder Betriebliche Altersversorgung – wir sagen Ihnen, welches die passende Altersvorsorge-Strategie für Sie sein kann und welche Risiken Sie in welcher Lebenslage sonst noch bedenken sollten.

Welche Vorsorge passt zu mir?

Altersvorsorge für jede Lebenssituation

Bauen Sie eine Altersvorsorge auf, die zu Ihrer Lebenssituation passt. Erfahren Sie, was wichtig und was zu beachten ist. Entscheiden Sie sich dann für die Altersvorsorge-Strategie, die sich für Sie lohnt.

Denn: Ob Berufseinsteiger, Single, Familie oder im Alter 50plus – jede Lebenssituation hat ihre Besonderheiten und die passende Altersvorsorge-Strategie. Für einen Single Anfang 20 ist dabei eine andere Strategie sinnvoll als für eine alleinerziehende Mutter oder für jemanden, der kurz vor der Rente steht.

Abhängig ist die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Vorsorgeprodukt von verschiedenen Faktoren:

  • Wie ist Ihre persönliche Lebenssituation?
  • Sind Sie angestellt oder selbstständig?
  • Wie sind sie bereits abgesichert? Bekommen Sie gesetzliche Rente, sparen Sie über ein Versorgungswerk oder haben Sie eine Zusatz-Vorsorge?
  • Wie viel Geld können Sie aufbringen, um vorzusorgen?
  • Wie groß ist Ihr Vorsorgebedarf?
  • Wie können Sie staatliche Förderung am besten nutzen?
  • Was ist steuerlich interessant für Sie?
  • Welcher Risikotyp sind Sie?
  • Wie flexibel muss ihre Altersvorsorge sein bei eventuellem Jobwechsel oder Zahlungsengpässen?

Wo stehe ich und was brauche ich?

Wählen Sie Ihre Lebenssituation aus und erfahren Sie, wie Sie Ihre Altersvorsorge bestmöglich planen.

Berufseinsteiger: Der erste Job, das erste Gehalt – ein gutes Gefühl. In der Sozialversicherung sind Berufseinsteiger vom ersten Tag an voll versichert. Sie bekommen einen Bonus bei der Riester-Rente und profitieren von günstigeren Angeboten für eine private Berufsunfähigkeitsversicherung.

Singles: Singles haben es bei der Altersvorsorge einfach. Ob gesetzliche, Riester- oder Betriebsrente, sie planen nur für sich. Das vereinfacht das Rechnen ungemein.

Junge Paare: Verliebt, verlobt, verheiratet – das galt einmal. Heute hat sich das Bild verändert: Paare verzichten auf den Trauschein und damit auf zahlreiche Steuer- und Altersvorsorgevorteile. Wer sich aber gegenseitig absichern will, sollte mindestens eine Risikolebensversicherung abschließen.

Selbstständige: Die meisten Selbstständigen müssen sich selbst um ihre Altersvorsorge kümmern. Selbstständige sollten prüfen, ob eine Mitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung möglich und sinnvoll ist. Zusätzlich können sie zum Beispiel eine Rürup-Rente abschließen.

Familie: Familien sollten gut überlegt vorsorgen, ihre Kinder absichern und sich darüber freuen, dass der Staat sie bei der Altersvorsorge fördert – etwa durch Kinderzulagen wie bei der Riester-Rente.

Frauen: Frauen treten für die Kinder oder pflegebedürftige Angehörige oft im Job kürzer – mit Auswirkungen auf die gesetzliche Rente. Sie sollten zusätzlich vorsorgen und den Partner ins Boot holen. Alleinerziehende unterstützt häufig der Staat.

Generation 50plus: Mit Anfang 50 gehört die Altersvorsorge auf den Prüfstand. Dann bleiben meist noch 13 bis 17 Jahre zum Schließen möglicher Vorsorgelücken. Angespartes Geld sollte in Sicherheit gebracht werden.

Arbeitslosigkeit: Das Leben ist nur begrenzt planbar. Diese Erfahrung machen viele Arbeitnehmer, denen Arbeitslosigkeit droht oder die bereits ihren Job verloren haben. Was sollten sie bei ihrer Altersvorsorge beachten?

Wenn Sie sich für eine Form der Altersvorsorge entschieden haben, können Sie sich auf ihre-vorsorge.de einen ersten Überblick über die verschiedenen Produkte und ihre Vor- und Nachteile verschaffen. Aber schließen Sie dann nicht einfach irgendeinen Vertrag ab: Holen Sie konkrete Angebote ein, prüfen und vergleichen Sie. Tests von Altersvorsorgeprodukten finden Sie beispielsweise bei Stiftung Warentest. Unabhängige Beratung bieten Verbraucherzentralen oder unabhängige Honorarberater.

Für alle Vorsorgestrategien gilt:

  • Lassen Sie sich anbieterneutral beraten.
  • Bei Banken und Versicherungen ein Beratungsprotokoll führen.
  • Berater direkt und offen auf Risiken und Kosten einer Anlage ansprechen und
  • genaue schriftliche Informationen fordern.

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