Rente / 04.08.2017

Auf mehreren Wegen vorzeitig in Rente

Stiftung Warentest: Wer kann unter welchen Bedingungen ab 63 in den Ruhestand treten?

Vorsorgen mit Zuschuss

Die Riester-Rente ist private Altersvorsorge mit staatlicher Förderung und neben der gesetzlichen Rente und der betrieblichen Altersvorsorge ein wesentlicher Bestandteil der Altersvorsorge in Deutschland. Der Staat unterstützt Riester-Sparer mit einer jährlichen Zulage von 154 Euro. Ab 2018 steigt diese Zulage auf 175 Euro. Gleichzeitig bekommen Eltern für ihre Kinder auch eine Kinderzulage: 300 Euro für ab 2008 geborene Kinder und 185 Euro für ältere Kinder. Der staatliche Zuschuss bedeutet je nach Einkommen und Familienkonstellation eine höhere Rendite als man sie beim derzeitigen Zinsniveau auf dem freien Markt ohne hohes Risiko erzielen kann.

Etwa 16 Millionen Riester-Verträge gibt es in Deutschland. Diese Zahl ist gemessen an der Zahl derjenigen, die einen Anspruch darauf haben, überschaubar. Die Riester-Rente gilt vielen als zu bürokratisch. Dabei ist es eigentlich ganz einfach: Staatliche Förderung prüfen, Produkt auswählen, abschließen, Zulagenantrag stellen, jährlich kurz prüfen und am Ende eine Rente kassieren. Das Aufwendigste an der Riester-Rente ist die Auswahl des richtigen Vertrags.

Magazin

Artikel zum Thema

Im Fokus   / 

Renten: Wie viel Netto bleibt vom Brutto?

Gesetzliche Rente, Riester- oder Betriebsrente – auch bei Altersbezügen gilt brutto ist nicht gleich netto. Die Abzüge fallen für Ruheständler...

Im Fokus  /

Eine Formel für die Rente

Autorenbild

Autor

Stefan Thissen