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Beitrag von Klaus

09.02.2009 - 06:13
Beitrag geschlossen

Rentenbescheid

Letzte Woche habe ich von der Rentenversicherung Bescheid bekommen. Es ist eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bewilligt worden. Ich hatte schon mal am 18.01.2009 deswegen gepostet. Rosanna hatte recht mit der positiven Entscheidung .Die Rente wird längstens bis 31.01.2016 (Monat des Erreichens der Regelaltersgrenze) gezahlt. Zu diesem Zeitpunkt wäre ich 65 Jahre und 4 Monate.
Nun habe ich mal einige Fragen wie ich das verstehen muss?
Ich habe einen Schwerbehinderungsgrad von 80% und würde dann mit 60 in Rente gehen. Wie viel Rentenabzug sind zu befürchten?
Zum anderen ist einen Rentenabzug aus meiner Ex- Ehefrau zu leisten. Es sind immerhin 380 DM und machen 9.9814 Entgeldpunkte aus. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, es ist sicherlich nicht so dass ich meiner Ex-Frau das nicht gönne oder es für ungerechtfertigt halte (wir haben 2 gemeinsame Kinder). Sie ist auch wieder verheiratet. Was ist wenn meine Ex- Frau verstirbt ohne je Rente bezogen zu haben? Besteht die Möglichkeit das Geld wieder dem Rentenkonto gut zu schreiben?
Ich war schon ein wenig über die Zahlen im Rentenbescheid schockiert. Jetzt weiß ich auch was gemeint ist mit dem Wort "Altersarmut". Ich möchte mich nicht beklagen aber es ist schon erschreckend was nach 41 Arbeitsjahren übrig bleibt. Und eigentlich habe ich immer recht gut verdient. Zum Glück bekomme ich noch Bezüge aus einer Penionskasse.
Mein dank geht an alle im Forum insbesondere Rosanna und Schiko.
MfG Klaus
09.02.2009 - 07:57
von Schiko.

RE: Rentenbescheid

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen;
09.02.2009 - 07:58
von Keith Moon

RE: Rentenbescheid

Sehr geehrter Klaus,

bei ihrer jetzt bewilligten Erwerbsminderungsrente ist, sofern Sie das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ein Rentenabschlag in Höhe von 10,8 % berücksichtigt. Bei der Erwerbsminderungsrente gibt es leider keinen Vertrauensschutz für Schwerbehinderte zur Vermeidung von Rentenabschlägen.

Der Versorgungsausgleich mindert ihre Rente ebenfalls bereits zum jetztigen Zeitpunkt. Ein "Rückausgleich" ist in ihrem Fall durch die erneute Wiederverheiratung ihrer früheren Ehefrau aufgrund der dann vorhandenen Witwerrentenberechtigung selbst dann ausgeschlossen, wenn ihre Ehefrau noch vor dem Erreichen der eigenen Rentenberechtigung versterben sollte.
09.02.2009 - 08:32
von Ajax

RE: Rentenbescheid

Gem. § 4 VAHRG kann beim Tod des berechtigten früheren Ehegatten der Versorgungsausgleich rückgängig gemacht bzw. ausgesetzt werden. Dazu ist ein formloser Antrag notwendig (§ 9 Abs. 1 VAHRG).
09.02.2009 - 08:36
von Agnes

RE: RE: Rentenbescheid

Im Prinzip stimmt ja die Vorschrift. Nur, die Ex-Ehefrau ist wieder verheiratet und der "neue" Ehemann hat einen Witwerrentenanspruch.

Agnes
09.02.2009 - 10:12
von Klaus

RE: RE: RE: Rentenbescheid

Ich muss dazu sagen das ich mit meiner Ex-Frau 18 Jahre Verheiratet war. Danach wieder Verheiratet 19 Jahre lang . Dann wieder geschieden. Seit kurzem wieder verheiratet. Sie in Ihrem Leben noch nie Selber in Krankenkasse und Rentenkasse eingezahlt. Ich möchte nicht die Leistung meiner ex schmälern Kindererziehung und Haushalt ist auch nicht einfach. Trotzdem hat sie jetzt schon mehr Rentenansprüche wie viele, viele Frauen Die Kinder erziehen, Haushalt führen, und nebenher einen Beruf haben und in die Rentenkasse einzahlen. Diesen Frauen gebührt mein voller Respekt und man kann da nur den Hut vor Ziehen.
Es kann doch sein noch nie in die Rente eingezahlt und nach dem Tod die Rentenleistungen der verschiedenen Ex- Ehemänner dann "weitervererbt" werden. Aber bitte das ist jetzt meine ganz Persönliche Meinung und muss nicht stimmen. Nach meinem Rechtempfinden ist das nicht in Ordnung und ein Schlag ins Gesicht der Frauen Die trotz Kindererziehung noch arbeiten.
MfG. Klaus
09.02.2009 - 11:18
von Standesbeamter

RE: RE: RE: RE: Rentenbescheid

Nach meinem " Rechtsempfinden " ist es aber wohl auch nicht " normal " 3 x zu heiraten und sich dann noch darüber aufzuregen , das jede ihre Scheidungen mit der Abtretung von Rentenansprüchen an ihre diversen Exfrauen verbunden ist...........

Hoffe ihre für Sie, das ihre jetzige Ehe nun mal bis zum Ende hält.
09.02.2009 - 12:13
von Kika

RE: RE: RE: RE: RE: Rentenbescheid

Hallo,

also ich finde, es ist nicht Sinn und Zweck dieses Forums, auf andere Leute mit dem Finger zu zeigen.
Klaus könnte mal noch sagen, ob er schon im Nov. 2000 einen GdB von 50 hatte.
Vielleicht kann dann jemand Klaus hier aufzeigen, ab wann er bei dem GdB80 abschlagsfrei in Rente gehen kann. Solange müßte er halt die EU-Rente mit den Abschlägen weiterbehiehen.

Und falls Ihre Altersrente so niedrich ausfallen sollte, Klaus, so hätten Sie mit Ihrer neuen Ehefrau die Möglichkeit Grundsicherung im Alter bzw. Wohngeld zu beantragen.

Kika
09.02.2009 - 12:18
von Arbeitende

RE: RE: RE: RE: Rentenbescheid

Sie schreiben: Sie in Ihrem Leben noch nie Selber in Krankenkasse und Rentenkasse eingezahlt. Ich möchte nicht die Leistung meiner ex schmälern Kindererziehung und Haushalt ist auch nicht einfach.

Vermutlich gehören Sie zu den Männern, von denen ich mir bei der Arbeit noch vor 20 Jahren immer anhören durfte: "MEINE Frau hat es nicht nötig zu arbeiten". Und die heute heulen, wenn sie die Rentenanwartschaften mit den Exfrauen teilen müssen.
09.02.2009 - 12:36
von Experte/in Experten-Antwort

RE: Rentenbescheid

Die Minderung nach Umwandlung in eine Altersrente verbleibt bei 10,8 Prozent. Aber bitte, wenn Sie mit 60 nicht mehr im Erwerbsleben sind, nehmen Sie die Altersrente.

Grundsätzlich kann bei Tod des früheren Ehegatten der Versorgungsausgleich nach Antrag gemäß § 4 VAHRG rückgängig gemacht werden. Aber nur dann, wenn die Hinterbliebenen (auch der neue Ehegatte) keine nennenswerten Leistungen bezogen haben oder beziehen (zum Beispiel weil die Rente nach Einkommensanrechnung in voller Höhe ruht). Mitunter ist es sogar zulässig, dass die Hinterbliebenen ihre Rente erst gar nicht beantragen.
Weil man nicht weiß, wie es kommt: im Fall der Fälle immer den Antrag stellen, wenn es so weit ist.

Weil Sie noch Bezüge aus der Pensionskasse bekommen, wurden Sie mit 9,9814 Entgeltpunkten im Versorgungsausgleich belastet. Grundsätzlich sind auch Anwartschaften aus betrieblicher Versorgung auszugleichen. Der Betrag der hier ausgeglichen wird, wird von der gesetzlichen Rente abgezogen; die Betriebsrente wird nicht gekürzt (sogenannte "externe Teilung"icon_wink.gif.

Der Hinweis Ihrerseits auf die Erbmasse Ihrer geschiedenen Ehefrau verfängt in unserem Rechtsraum nicht: Mit der Scheidung wurde das während der Ehezeit erworbene Vermögen geteilt. Dazu gehören auch die Rentenanwartschaften beider Ehepartner, genauso wie Hausrat, Immobilien, Geldvermögen... . Es ist in der Folge das Vermögen Ihrer Frau, dass grundsätzlich nicht mehr in Ihrem Zugriff liegt. Nach der Scheidung gehen beide Partner eigene, voneinander unabhängige Wege.
09.02.2009 - 13:19
von Klaus

RE: RE: RE: RE: RE: Rentenbescheid

Ups Ich glaube ich bin verkehrt verstanden worden oder ich habe mich nicht richtig ausgedrückt. Ich sprach von meiner Ex-Frau die jetzt das 3. mal verheiratet ist.Die Pensionskasse ist erst nach meiner Scheidung abgeschlossen worden. Das ist aber schon 22 Jahre her.
09.02.2009 - 13:30
von Standesbeamter

RE: RE: RE: RE: RE: RE: Rentenbescheid

@kika
Das hat nichts damit zu tun ,
das hier jemand mit den Fingern auf andere Leute zeigt.

Es hat vielmehr damit zu tun, das offensichtlich " andere Leute " wie zb. @Klaus
in einem
" Wolkenkuckucksheim " leben und die Realitäten und vor allem die Konsequenzen ihres EIGENEN Handels nicht verstehen können oder wollen.

Wer sich 2 x scheiden lässt, hat nun mal Rentenanwartschaften abzugeben - so sind unsere Gesetze.

Sich dann aber darüber noch zu beschweren, finde ich schon als ein starkes Stück und als gewissen Realitätsverlust..

Und wenn er dann Grundsicherung im Alter bezieht oder beziehen muss , weil die eigene Rente durch die Abtretung der Rentenanwartschaften an die diversen Exehefrauen so niedrig ist, zahlt dies ja wohl wieder die Allgemeinheit.

Darüber könnte man sich dann wirklich aufregen.
09.02.2009 - 14:46
von Experte/in Experten-Antwort

RE: RE: RE: RE: RE: RE: Rentenbescheid

Meinen Hinweis zur Betriebsrente können Sie gerne in Klammern setzen. Er gilt allgemein, wenn er auch nicht in Ihrer Situation passt.
09.02.2009 - 19:01
von Klaus

RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Rentenbescheid

Nach meinem " Rechtsempfinden " ist es aber wohl auch nicht " normal " 3 x zu heiraten und sich dann noch darüber aufzuregen , das jede ihre Scheidungen mit der Abtretung von Rentenansprüchen an ihre diversen Exfrauen verbunden ist...........
Genau so sehe ich das auch Standesbeamter. Ich glaube hier liegt ein Missverständnis vor.
Meine Ex ist zum 3.mal verheiratet und Sie bekommt von 3 der mehr Ehemännern später einmal Rente. Ich bin nur einmal geschieden und habe mich auch nicht scheiden lassen. Mir wurde keine andere Wahl gelassen aber das nur mal am Rande und tut auch hier nichts zur Sache. Ich Lebe auch nicht im "Wolkenkuckucksheim " und habe auch kein Realitätsverlust.
Ich danke allen Forumsteilnehmer
MfG Klaus
09.02.2009 - 19:51
von Klaus

RE: RE: RE: RE: RE: Rentenbescheid

Liebe Abeitende
Da Irren Sie sich gewaltig. Zu diesen Männern gehöre ich nicht. Geheult und beschwert habe ich mich auch nicht. Den Schuh zieh ich mir nicht an.Ich habe mir nichts vorzuwerfen. Auch habe niemand beleidigt oder persönlich werbal angegriffen. Ich bin nur eimal geschieden und habe keine Ex- Frauen.
Mfg Klaus
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