von
Schiko.

Aufgaben der Gleichstellungsstelle, so lautete die
ankündigung in der zeitung zu einer 1,5 stunden
veranstaltung einer dame des landratsamtes.

Nichts wie hin , dachte ich mir, es sind 20 hartz IV
interessenten gekommen.
An zwei aussagen bin ich hängen geblieben.
Scheinbar hat sich was geändert, das ich
nicht mitbekommen habe.

Es sind 5 monate, die als beitragszeit in der
rentenversicherung angerechnet werden bei
"Ohne verzicht auf die versicherungsfreiheit"
im rahmen eines geringverdiener jobs?

Rente und Minijob.

Bei vorzeitiger altersrente: Hinzuverdienst-
grenze bei 340 monatlich?

War bisher der meinung, unabhängig der art
einer rente vor dem 65. geburtstag dürfen es
höchstens 355 euro monatlich sein.

Ab dem 65. lebensjahr keine begrenzung
mehr hinsichtlich einer rentenkürzung.

Zweimal monatlich im jahr sogar zulässig der
doppelte betrag bis zu 710 monatlich.

War auch überrascht, die referentin hatte von
www. ihre-vorsorge.de keine ahnung.

Besteht hier nicht die möglichkeit, dass die
versicherungsämter darauf hinweisen?

Vielleicht könnte dadurch das niveau- dass seit
dem verschwinden von "BERNHARD"- auf-
getaucht ist- verbessern.

MfG.

von
***

3 Wartezeitmonate pro Jahr für Minijob siehe http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=65083&dekade=1

Hinzuverdienst: Es steht unter http://www.deutsche-rentenversicherung.de/nn_7112/SharedDocs/de/Inhalt/01__Deutsche_20Rentenversicherung/05__werter__rv/werte__der__rentenversicherung.html und taufrisch unter
http://www.deutsche-rentenversicherung.de/nn_7112/sid_5F9301C8235923D8FC8EFDF579322708/SharedDocs/de/Inhalt/02__Rente/03__leistungen/03__rente__wegen__alters/allg__teilrente__hinzuverdienst/teilrente__vollrente__hinzuverdienst.html
nachzulesen!

Vielleicht sollte man Vorträge über die gesetzliche Rentenversicherung besser nur halten, wenn man auf dem allerneusten und richtigen Stand ist.

von
Schwarzwälder

Auch wenn der Link auf einen Experten verweist ist die darin enthaltene Antwort m.E. falsch. Für einen Minijob ohne Aufstockungsbeträge werden bis zu 5 (in Worten: fünf) Monate pro Jahr für die Wartezeit angerechnet. Dies ist abhängig von der Höhe des erzielten Verdienstes. Bei 400 Euro im Monat sind es 5 Monate.So steht es auch im Infoheft vom BMAS.
Hier wäre also nochmal ein Experte gefragt.

Experten-Antwort

340 Euro mtl. war die Grenze bis zum 31.12.2003!
Derzeit (ab 01.01.2008) gilt:
Hinzuverdienstgrenze von 355 Euro mtl.,
Hinzuverdienst ist relevant bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze (nicht unbedingt mehr das vollendete 65. Lebensjahr) !
Ein Überschreiten um jeweils einen Betrag bis zur Höhe der Hinzuverdienstgrenze ist zweimal im Laufe eines Kalenderjahres ohne negative Konsequenzen möglich.
Für einen Minijob ohne Aufstockungsbeiträge können bis zu fünf Monate pro Jahr auf die Wartezeit angerechnet werden. Die Anzahl der zu ermittelnden Monate ist abhängig von der Höhe des erzielten Verdienstes.

von
Schwarzwälder

Dann war die Expertenauskunft im link von *** falsch und sollte m.E. auch korrigiert werden. Offensichtlich stöbern die User ja auch in älteren Postings.
Hier nochmal der Link:http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=65083&dekade=1

von
Schiko.

Soeben erst entdeckt.Danke
ihnen dafür, bin der gleichen
meinung user schwarzwälder.
Sie haben mir das stöbern er-
spart.

MfG.