von
Himmel

Hallo Zusammen,

meiner Partnerin und mir stellt sich folgende Frage:

sie bekommt eine Große witwenrente und Ihre beiden Kinden eine Halbwaisenrente.Ihr Mann ist 2003 Verstorben.
Sie ist nicht Berufstätig wegen der Kinder.(jetzt 34 Jahre Alt-Kinder sind 10 und 16 Jahre jetzt)

Sie hat vor dem Tod gearbeitet aber seit 2003 auch nicht mehr.

Die Kids bekommen eine Halwaisenrente von rund 88 Euro Monatlich jeweils.

Die Witwenrente beträgt 170 Euro Monatlich.
Uns drängt sich die Meinung auf,dass dieses zu niedrig wäre.

Oder hat es etwas damit zu tun ,dass ihr Verstorbener Mann nicht soviel gearbeitet und eingezahlt hat?

Ich dachte immer die Halbwaisenrente beträgt glatt 10 % der zu erwartenden Altersrente des Vestorbenen?

Somit dürfte diese ja bei 880 Euro liegen.

Weiterer Umkehrschluss wäre ja dann-die Witwenrente müsste bei 55 % rund 480 Euro sein statt nur 170 Euro.

Kann das stimmen oder wo liegt der Gedankliche Fehler bei uns??

Vielen Dank schonmal im Voraus von uns

Gruß

von
KSC

ich empfehle Ihrer Partnerin mit dem Rentenbescheid die nächste Beratungsstelle der RV aufzusuchen, dort wird man ihr alles erklären können.

Bei 170 € "großer Witwenrente" drängt sich bei mir die starke Vermutung auf, dass der Verstorbene zu Lebzeiten eine sehr lückenhafte Erwerbsbiographie aufweist - aber auch das ist aus dem Rentenbescheid ersichtlich.

von
Unbekannt

Hallo,

ich schließe mich der Meinung von "KSC" an.

Evtl. kommte, je nach Höhe des Bruttoverdienstes Ihrer Lebenspartnerin, evtl. noch eine Einkommensanrechnung zu tragen.

von
Schiko.,

Einkommensanrechnung des
Lebenspartners war mir bis-
her fremd.

MfG.

Experten-Antwort

Hallo Himmel,

insbesondere dem Beitrag von KSC ist zuzustimmen. Hier scheint eine lückenhafte Erwerbsbiographie die wahrscheinlichste Ursache zu sein. Klären lässt sich dies am einfachsten in einer Auskunfts- und Beratungsstelle des Rentenversicherungsträgers. Unter Umständen lässt sich hier auch noch prüfen, ob evtl. fehlende versicherungsrechtliche Zeiten noch beigebracht werden können.

@Schiko: Da Himmel geschrieben hat, dass seine Lebenspartnerin nicht berufstätig ist, ist auch eine Einkommensanrechnung als Ursache eher unwahrscheinlich. Ich gehe dennoch davon aus, dass "Unbekannt" nicht eine Anrechnung des Einkommens des Lebenspartners des Rentenbeziehers meinte, sondern die Anrechnung des eigenen Einkommens der Lebenspartnerin auf ihre Witwenrente... ;-)

von
Himmel

Hallo Zusammen,

danke für die schnellen Antworten.

Zustimmen kann ich der Aussage der Lückenhaften Erwerbsbiographie ;-)

Traurig aber Wahr.Arbeit war wohl nicht sein Lebensinhalt.

Eine Anrechnung meiner Verdienste sind jedoch nicht berücksichtigt.Zu dem zeitpunkt waren wir auch noch nicht zusammenlebend.

Ich gehe stark davon aus,dass es mit der Mangelden Arbeitwilligkeit zu tun hat.

Werde Ihr aber trotzdem empfehlen das nochmals kontrollieren zu lassen.

Danke euch allen für die Hilfe bei dem Thema.

Besten Gruß