von
Maiki13

Hab eine Frage an den Experten:Ich hatte 2.Monate eine Fahrerstelle auf 400 Euro u.habe es der Rentenanstalt schriftlich mitgeteilt.Nun die Frage muss ich wieder schriftlich schreiben das der Minijob beendet ist.Oder soll man nur anrufen.So wünsche allen noch einen schönen Weihnachten.Gruß Maiki

von
400 Euro-Antwort

Bei 400,- EUR ist die Entgeltgrenze eingehalten. Sie können... Ihr Sachbearbeiter wird aber nicht seeehr böse sein, wenn Sie ihm das ersparen.

von
Chris

Wenn hier keine Rentenansprüche bestehen, muss man der Rentenversicherung nichts mitteilen. Das macht bei 400€ Jobs der Arbeitgeber. Dieser erstattet der Minijobzentrale die entsprechenden Meldungen.

Ansonsten ist es immer ratsam Beginn und Ende der Beschäftigung mitzuteilen.

von
400 Euro-Rückfrage

Wenn nun tatsächlich eine Rente bezogen würde: Welchen Effekt erhofften Sie sich denn davon, das Ende einer nicht rentenschädlichen Beschäftigung bei der Deutschen Rentenversicherung anzuzeigen? Sollte das eine vorweihnachtliche Beschäftigungstherapie für Sachbearbeitungen werden? Die Aufnahme und Beendigung einer Beschäftigung wird der Deutschen Rentenversicherung im Normalfall heute ohnehin bekannt und das bis dahin erzielte Entgelt ist aus der Beschäftigungsende-Meldung zu entnehmen. Dank sehr vieler Rentner, die einfach "vergessen" hatten ihre Beschäftigung anzuzeigen, läuft das heute automatisch ab. Zumindest die Ende-Mitteilung macht daher bei einer nicht rentenschädlichen Beschäftigung gar keinen Sinn mehr, während man bei einer Beginn-Meldung durch den Rentner noch einen zeitlichen Vorteil bei der Aufklärung über die Entgeltgrenzen und damit bei der Vermeidung eventuell möglicher Überzahlungen als Grund nennen könnte.

von
Micha

Das Melden eines Minijobs und das Abmelden ist nicht nur Beschäftigungstherapie für den Sachbearbeiter, sondern ein Grund mehr, angesichts dieser wichtigen Beschäftigung die Planstelle nicht zu streichen und Geld der Versicherten zu verpulvern: Natürlich wird aufgrund der elektronischen Vernetzung und des Datenabgleichs die DRV automatisch von der Knappschaft (die für die Meldungen von Minijobs zuständig ist) informiert.
Selbst wenn Sie mehr als 400,00 Euro verdienen würden, wäre diese rentenschädliche Verhalten nicht lange Ihr Geheimnis, sonders würd im Datensystem der DRV sämtliche Alarmglocken schrillen lassen. Normalerweise jedenfalls, wenn nicht gerade wieder jemand schläft oder das System wieder mal nicht funktioniert.

von
"Beamtendreik(r)ampf"

Die Abmeldung eines nicht rentenschädlichen Minijob fällt dann aber allenfalls noch in die Rubrik "Beamtendreikampf": Knicken, lochen, abheften.

von
Rosanna

Die Aufnahme einer Beschäftigung gehört nun mal zu den Meldepflichten eines Rentners, die Beendigung nicht. So steht´s in jedem Bescheid!

Selbst wenn sämtliche Alarmglocken bei der DRV schrillen würden (was nicht der Fall ist), wenn nur die datentechnische Meldung eingeht und die Beschäftigung rentenschädlich ist, ist doch am Ende der Rentner der Gelackmeierte, wenn SEINE Rente überzahlt ist, NUR weil er sich nicht vorher erkundigt/gemeldet hat.

Die Mitarbeiter der DRV machen nur ihre Arbeit und ihnen KANN es schnurzegal sein, ob ein Rentner zuviel verdient und seine überzahlte Rente zurückzahlen muß.

von
was soll das?

Hallo Micha u. Beamtendreik(r)ampf
ich kann Rosanna nur beipflichten. Was mich aber immer wieder ärgert, ist diese herablassende Ironie gegenüber den Beamten der DRV. Warum antworten immer die Leute, die keine Ahnung haben, nur um etwas zu Sagen bzw. zu Schreiben?? Und es kommt dann doch nur bla,bla
Mfg

Experten-Antwort

Grundsätzlich hat derjenige, der Sozialleistungen erhält alle Tatsachen anzugeben, die für die Leistung erheblich sind. Da aber der Minijob offensichtlich keine Auswirkungen auf die Rentenhöhe hatte, wird sich an der Rentenhöhe nichts verändern. Eine gesonderte Mitteilung, dass der Minijob nicht mehr besteht, ist daher nicht notwendig.