von
EU Opfer

Hi,
das wird mir monatl. überwiesen.
War mal Dipl.-Ing., gehe auf die 60 zu.
Kürzlich kam im TV ein 40-jähriger Fliesenleger, der wegen Angststörung seit 7 Jahren EU erhält. Er bekommt 850€ monatlich.
Da kann doch was nicht stimmen.

Benötige also Sachverstand und Rufnummer.

Vielen Dank

von
Erklärung

Lieber Herr Dipl.Ing.

das der Fliesenleger mehr Rente bekommt als sie,liegt ausschliesslich und allein daran, das er mehr ( und zweifelsfrei auch härter ) gearbeitet hat. Die Höhe der Rente resultiert aus den eingezahlten Beiträgen.Hierbei spielt sowohl die Anzahl der Beschäftigungsjahre als auch die Höhe des Verdienstes eine Rolle.

Bei einer Rente von 531,95 Euro kann da beides nicht viel sein!!

von
EU Opfer

Ja, ich hatte zuletzt nur 80 000 DM Jahresbrutto.
Zudem habe ich nur ca. 10 Jahre in Betrieben verbracht und immer nur miserabel verdient.
Gibts bitte Zulage zwecks Grundsicherung?
Bekomme ich bei regulärem Renteneintritt in ca. 6 Jahren mehr?
Ausserdem langweile ich mich, darf aber nicht mal 200€ monatl. von daheim aus verdienen: alle derartigen Bewerbungen wurden nicht mal beantwortet.

von
Erklärung

Der Verdienst von 80000 DM kann bei der genannten Rentenhöhe aber nicht über einen langen Zeitraum erzielt worden sein, ansonsten hätte sich einen höhere Rente ergeben.
Anspruch auf Grundsicherung hat man erst ab dem 65. Lebensjahr,oder
bei Vorliegen von dauerhafter Erwerbsminderung. Ansonsten ist für die die ARGE zuständig.Die Rente kann sich nur erhöhen, wenn sie seit Rentebeginn weitere Beiträge gezahlt haben.Ansonsten bleibt es bei der jetzigen Rentenhöhe.

von
Nicht schon wieder

Setze vorraus das sie lesen können...

Hinweis:
Dieses Forum soll den Usern von www.deutsche-rentenversicherung.de schnell und unkompliziert helfen und ist kein Diskussionsforum und keine Bühne für politische Meinungsäußerungen - vor allem dann nicht, wenn andere Teilnehmer des Forums beleidigt werden.

von
Ulla

Gerhard mal voll recht geben.
Aber auch, Nicht schon wieder.

Experten-Antwort

Sehr geehrter Dipl. Ing.,

die Höhe des eigenen Rentenanspruchs ist u. a. abhängig von der Höhe der eigenen Arbeitsentgelte. Je höher die eigenen Arbeitsentgelte waren und damit auch die Beitragszahlungen sind, desto höher ist die Rente. Dies gilt ebenso für die Dauer der Beitragszahlung.

Auf die Ausführungen von "Erklärung" wird im Übrigen verwiesen. Ggf. sollte Sie sich bei Ihrem Rentenversicherungsträger oder einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenver-sicherung in Ihrer Nähe beraten lassen.

Falls Sie erwerbsgemindert auf Dauer sind könnte ein Anspruch auf Grundsicherung bestehen. Allgemeine Informationen diesbezüglich können Sie der auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung (Formulare u. Publikationen - Info-Broschüren) veröffentlichten Broschüre "Die Grundsicherung: Hilfe für Rentner" entnehmen.

Freundliche Grüße

von
Ulla

Ja woll, das nenn ich mal eine
freundliche kompetente Aussage. Da zeigt sich wer
was von Dienstleistung versteht!

Vielen Dank

von
ernst gemeint?

Eine solche Aussage von einem einigermaßen gebildeten Menschen soll wohl ein shlechter Scherz sein. Wenn man nur ein paar Jahre in eine Lebensversicherung gezahlt hat, beschwert man sich ja auch nicht über geringe Ablaufleistung.
Ich hatte übrigens sehr viel weniger Jahreseinkommen, aber bis zur EM-Rente durchgehend 38 Jahre gezahlt, bekomme also deutlich mehr und erwarte das auch.

von
Äppelwoi

Hallo EU-Opfer,
jetzt verlassen Sie doch mal Ihren Schützengraben und sagen uns:
Wieviele Jahre haben Sie in abhängiger Beschäftigung gearbeitet und Rentenversicherungsbeiträge gezahlt????
Wie lange waren Sie selbständig und haben sich gefreut, keine Beiträge zahlen zu müssen??