von
Jürgen

Ich möchte Ende des Jahres die 58er Regelung in Anspruch nehmen. Ich habe gelesen, daß dann nicht mehr alle Reha-Maßnahmen vom Rentenversicherungsträger, sondern nur noch von der Krankenkasse übernommen werden.Hat das Nachteile für mich?
Wie sieht es dann weiter aus, wenn ich keine ALG I mehr bekomme, sondern Hartz IV ohne Leistungsbezug, d.h. ich muß mich dann selbst versichern?

von Experte/in Experten-Antwort

Sehr geehrter Jürgen,
hinsichtlich einer Reha-Maßnahme ist, in der Tat die Krankenkasse Ihr Ansprechpartner.
Im 2. Teil Ihrer Frage sehe ich ebenfalls Bezug zur Krankenkasse. Hier ist jetzt die Frage waren Sie bisher pflicht- oder freiwilliges Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse. Davon gehe ich mal aus. In der Regel können Sie nach Ende der Leistung (ALG I) und fehlendem Anspruch auf ALG II die Krankenversicherung in der gesetzl. KV freiwillig fortsetzen (Mit Kosten von gut 100 € mtl. müssen Sie rechnen). Dafür müssen Sie u. a. hier beispielhaft genannt, vor der Arbeitslosigkeit min. 12 Monate ununterbrochen gesetzlich krankenversichert gewesen sein. Außerdem müssen Sie Ihrer Krankenkasse die Situation rechtzeitig mitteilen. Neben der Krankenkasse sollten Sie auch an die Pflegeversicherung denken. Ich schlage Ihnen vor, die Angelegenheit konkret zu regeln und mit Ihrer Kranken- und Pflegeversicherung zu besprechen, damit dort die entspr. Schritte eingeleitet werden können und damit Sie wissen, welche Kosten auf Sie zukommen

von
Jürgen

Danke Experte für die Infos.
Jürgen

von
Jürgen

Hallo Experte,
jetzt habe ich doch noch eine Frage.
Ich habe gerade gelesen, daß man sich nach Auslauf von ALG I unbedingt weiter arbeitssuchend melden soll, auch wenn man keine Leistung aus Hartz iV bekommt. Ist dies auch nach Inanspruchnahme der 58er Regelung möglich?