von
Heinz-Werner Hartmann

Ich bin jahrgang 1955 (50% SchwBG) und könnte mit 63 Jahren plus x in Rente gehen. Bis dahin würde ich jedoch gerne meine Arbeitszeit von derzeit 39 WAS auf z.B. 20/25 WAS reduzieren. Gibt es hierfür eine Berechnungsformel bzw. einen Onlinerechner o.ä. der die Abschläge berücksichtigt ?
Bin dankbar für jede Hilfe
Gruß HW Hartmann

von
Die Farbe Schwarz

Mir direkt nicht bekannt.

Wenn Sie nun aber grob Ihren Jahresverdienst der letzten beiden Jahre hier veröffentlichen mögen, könnte wenigstens bis 63 eine pauschale Hochrechnung erfolgen.

von Experte Experten-Antwort

Wenn Sie Ihre Arbeitszeit reduzieren, ergeben sich dadurch keine Abschläge im Sinne der Rentenversicherung (verminderter Zugangsfaktor nach § 77 SGB VI, § 264d SGB VI).

Da Sie bei Arbeitszeitreduzierung aber wohl ein geringeres beitragspflichtiges Arbeitsentgelt haben werden, werden sich Ihre bisherigen Rentenanwartschaften in den nächsten Jahren entsprechend geringer erhöhen als in den vergangenen Jahren. Die bisherige Entwicklung Ihrer Anwartschaften können Sie in den Renteninformationen beziehungsweise Rentenauskünften verfolgen, die Sie in den letzten Jahren erhalten haben.

von
W*lfgang

Hallo HW Hartmann,

für 10.000 EUR Brutto-Weniger-Einkommen verringert sich der Rentenzuwachs um rd. 7,50 EUR mtl. Netto-Rento. Also für die Restlaufzeit der Beschäftigung um 30 EUR – bei dem Ausgangswert von 10.000 EUR. Der persönliche Minderverdienst wäre im entsprechenden Verhältnis nachzurechnen.

Vielleicht ist dieser Rechner für Sie hilfreich:

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/5_Services/02_online_dienste/03_online_rechner_nutzen/rentenbeginn_hoehenrechner/Rentenbeginnrechner_node.html

Andernfalls die nächste Beratungsstelle DRV oder Rathaus/Versicherungsamt aufsuchen, die machen punktgenaue Hochrechnungen mit alternativen Entgelten zum Rentenbeginn Tag X.

Dabei gibt es auch einige Fallstricke zu beachten (Gesamtleistungsbewertung und Folgebewertungen, Mindestentgeltpunkte bei geringem Arbeitsentgelt), so das eine schriftliche Auskunft von der DRV der sicherste Weg sein kann, das mit einzubeziehen – aber, ein versierter Vorort-Berater kann auch das erkennen/bewerten.

Gruß
w.

von
Heinz-Werner Hartmann

Herzlichen dank für die hilfe