von
Marie-Luise

Hallo,
ich beziehe eine Altersrente und Hinterbliebenrente - bin über den Frreibetrag bei der Hinterbliebenrente
habe nun die Möglichkeit einen Nachmittag im Monat für 2 Stunden zu arbeiten - was für mich abwechslungsreich wäre. Dies wird aber über geringf. Beschäftigung mit Euro 17,00 monatlich vergütet, davon blieben mir ja dann noch 60 Prozent - was ist aber, wenn diese Beschäftigung mir nach ein paar Monaten nicht mehr zusagt. Bekomme ich dann direkt wieder meine alte Rente oder werden noch weiterhin die 40% abgezogen - es galt ja immer das Vorjahresverdienst - Stichtag glaube ich 1.Juli als ich noch im Arbeitsverhältnis war.
Vielen Dank für eine Auskunft

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Marie-Luise,
Stichtag zur Einkommensanrechnung ist 01.07. eines jeden Jahres und maßgebend ist regelmäßig das Vorjahreseinkommen.

Die Aufnahme eines Minijobs führt also erst ab dem nächsten 01.07. zu einer erhöhten Anrechnung bei der Hinterbliebenenrente ("Bonus zu Ihren Gunsten")
Bei Wegfall des Minijobs sieht es so aus, dass eine Einkommensänderung sofort zu berücksichtigen wäre, wenn sich das (Gesamt-) Einkommen (bei Ihnen Altersrente und Minijob) um mindestens 10% verringert. Das dürfte angesichts der sehr geringen Entlohnung des Minijobs bei Ihnen nicht der Fall sein.
Dann wird auch nach Aufgabe des Minijobs weiterhin der Vorjahresverdienst berücksichtigt werden müssen ("Minus zu Ihren Lasten")