von
Fritz

Ich befinde mich im Widrspruchsverfahren abgelehnte EU Rente,welche Rechte auf Akteneinsicht bei der DRV habe ich?
Nur die Gutachten oder komplette Sach - Bearbeitung?

von
-_-

Natürlich können Sie auch die Verwaltungsakte einsehen und nicht nur die medizinischen Teilakten. Wesentliche Erkenntnisse werden aus der Verwaltungsakte aber vermutlich nicht gewonnen.

Experten-Antwort

Akteneinsicht gem. § 25 SGB X:

Das Recht auf Akteneinsicht besteht nur für diejenigen Akten oder deren Bestandteile, die das konkrete Verwaltungsverfahren betreffen. Es gibt deshalb kein außerhalb eines begonnenen Verwaltungsverfahrens bestehendes Akteneinsichtsrecht. Das Einsichtsrecht beginnt somit frühestens mit der Einleitung des Verwaltungsverfahrens, erfasst also nicht den davor liegenden behördeninternen Zeitraum.

von
Erfahrener

Man sollte NIE eine Widerspruchsbegründung absenden, ohne
v o r h e r Akteneinsicht genommen zu haben !!

Wenn Sie keine komplette Akteneinsicht in die med. Unterlagen hatten, können Sie doch gar nicht wissen warum ihre EM-Rente abgelehnt wurde und vor allem auf welche ärzlichen Unterlagen sich diese Ablehnung bezieht....

Erst n a c h Akteneinsicht
( vor allem der med. Unterlagen wie Gutachten , Befundberichte , Rehaberichte etc. ) kann man dann eine fundierte und vor allem
Erfolg versprechende Widerspruchsbegründung verfassen.

Gerade in einem Widerspruchsverfahren geht es darum, falsche bzw. fehlerhafte Gutachten / Befundberichte zu widerlegen und neue aktuellste ärztliche Befundberichte vorzulegen.

Es gilt im Widerspruchsverfahren mit allen Mitteln eine positiven Bescheid zu erlangen, bevor die Sache vors Sozialgericht geht - was dann jahrelang dauert.

Also wenn Sie bisher die Akteneinsicht nicht hatten , sollten Sie diese aber schleunigst nachholen.

Fordern Sie diese schriftlich bei ihrer RV an und lassen Sie sich die Akte zu ihrer Stadtverwaltung / Gemeindeverwaltung schicken.

Dort werden ihnen auch
- auf Wunsch - Kopien davon angefertigt - meistens jedoch gegen eine gringe Gebühr.

Besser ist natürlich die Akteneinischt von einem Fachmann ( also Rechtsanwalt oder dem VDK/SovD ) vornehmen zu lassen, da man als Laie mit med. Gutachten - in der Regel jedenfalls - überfordert ist !

von
Auskenner

Man sollte NIE eine Widerspruchsbegründung absenden, ohne
v o r h e r Akteneinsicht genommen zu haben !!

Wenn Sie keine komplette Akteneinsicht in die med. Unterlagen hatten, können Sie doch gar nicht wissen warum ihre EM-Rente abgelehnt wurde und vor allem auf welche ärzlichen Unterlagen sich diese Ablehnung bezieht....

Erst n a c h Akteneinsicht
( vor allem der med. Unterlagen wie Gutachten , Befundberichte , Rehaberichte etc. ) kann man dann eine fundierte und vor allem
Erfolg versprechende Widerspruchsbegründung verfassen.

Gerade in einem Widerspruchsverfahren geht es darum, falsche bzw. fehlerhafte Gutachten / Befundberichte zu widerlegen und neue aktuellste ärztliche Befundberichte vorzulegen.

Es gilt im Widerspruchsverfahren mit allen Mitteln eine positiven Bescheid zu erlangen, bevor die Sache vors Sozialgericht geht - was dann jahrelang dauert.

Also wenn Sie bisher die Akteneinsicht nicht hatten , sollten Sie diese aber schleunigst nachholen.

Fordern Sie diese schriftlich bei ihrer RV an und lassen Sie sich die Akte zu ihrer Stadtverwaltung / Gemeindeverwaltung schicken.

Dort werden ihnen auch
- auf Wunsch - Kopien davon angefertigt - meistens jedoch gegen eine gringe Gebühr.

Besser ist natürlich die Akteneinischt von einem Fachmann ( also Rechtsanwalt oder dem VDK/SovD ) vornehmen zu lassen, da man als Laie mit med. Gutachten - in der Regel jedenfalls - überfordert ist !

von
-_-

http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB10_25R0