von
Ingrid Laade

Ich (56 Jahre) beziehe bis 06_2016 ALG 1 und beginne ab 1.7.2015 einen Minijob mit 10 Stunden/Woche für 450,00 €. Von der Rentenversicherungspflicht lasse ich mich nicht befreien, möchte sogar noch den fehlenden %-Satz (3,9 %? ) dazu zahlen. Geht dann noch von den 450,00 € ab. Soweit habe ich das wohl alles richtig erlesen? Was aber ist mit dem Betrag zur Rentenversicherung, den das Arbeitsamt für mich bereits monatlich abführt? Ist der schon prozentual vollumfänglich und ich brauche monatlich gar nichts mehr dazuzahlen bei meinem Minijob um auf den vollen Rentenbeitragssatz zu kommen? Vielen Dank für eine Antwort

von
Schießl Konrad abgekürzt Schiko..

Das Eine, hat mit dem Anderen nichts zu tun.
Automatisch beinhaltet nunmehr die Zuzahlung,
derzeit 3,7% - 16,65 Euro bei 450- als Eigen-
leistung.

MfG.

von Experte Experten-Antwort

Hallo Ingrid,

die Versicherungspflicht aufgrund des Arbeitslosengeldbezuges schließt das Entstehen von Rentenversicherungspflicht aufgrund des Minijobs nicht aus, so dass eine Mehrfachversicherung besteht. Aus dem Minijob sind daher ebenfalls Pflichtbeiträge in Höhe von 18,7 % abzuführen. Der Arbeitgeber zahlt 15 %, sie zahlen 3,7 % des Beitrages (Ihr Anteil beträgt somit 16,65 Euro).

von
Ingrid Laade

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Das hilft mir weiter. Ein Super Forum!
Freundliche Grüße
Ingrid