von
HJR

Sind Lösungen bei der Erstattung durch die Arbeitsagenturen be-kannt, wenn die ATZ-Arbeitszeit wegen Erhöhung der Wochen-arbeitszeit einige Monate vor ATZ-Beginn geringfügig über der vorherigen durchschnittlichen Arbeitszeit aus den letzten 24 Monaten liegt ? Führt das zur vollständigenAblehnungder Aufstockungs-erstattung oder nur zur Reduzierung ?

von Experte/in Experten-Antwort

Für Fragen zur Förderung der Altersteilzeit wenden Sie sich bitte an die für Sie zuständige Agentur für Arbeit, da diese allein für die Förderung der Altersteilzeit zuständig ist.

von
HJR

Danke für die Antwort, aber genau das möchte ich nicht. Ich suche nach Auslegungsmöglichkeiten des § 6 QAbs.2 AltersteilzeitG

von
M

Auch wernn sie das nicht möchten, hier ist ausschließlich die Agntur für Arbeit der richtige Ansprechpartner...

von
Knut Rassmussen

Erste Informationen finden Sie in der Dienstanweisung der Arbeitsagentur, die Sie auf der Internetseite http://www.arbeitsagentur.de finden. Darin sind Beispiele enthalten. Mehr als die dort beschriebene Möglichkeit des Auf- oder Abrundens auf die nächste volle Stunde ist mir aber auch nicht bekannt.

Warum ist das wichtig für Sie? Es handelt sich doch um eine Höchstgrenze - zum Vorteil des Arbeitnehmers.

Auszug:

1) Die Arbeitszeit muss nach § 2 Abs. 1 Nr. 2 in einer Vereinba-rung mit dem Arbeitgeber auf die Hälfte der bisherigen wöchentli-chen Arbeitszeit vermindert werden. Diese Voraussetzung kann auch erfüllt werden, wenn bei einem nahtlosen Arbeitgeberwech-sel ein Arbeitsverhältnis (mit dem neuen Arbeitgeber) begründet wird, dem bereits die reduzierte Arbeitszeit zu Grunde liegt. Vor-aussetzung hierfür ist, dass der neue Arbeitgeber tatsächlich eine entsprechende Beschäftigungsmöglichkeit mit höherem Arbeits-zeitvolumen für den älteren Arbeitnehmer zur Verfügung hat, aber wegen der Beschäftigungseffekte des AtG eine entsprechende Verminderung vorgenommen wurde.
Reduzierung der bisherigen Ar-beitszeit
(2) Der Begriff der bisherigen wöchentlichen Arbeitszeit wird aus systematischen Gründen in DA 6.2 erläutert. Ist die nach § 6 Abs. 2 Satz 1 vereinbarte Arbeitszeit niedriger als der errechnete Durchschnittswert der letzten 24 Monate, ist nur die zuletzt ver-einbarte Arbeitszeit Basis für die Halbierung der Arbeitszeit, da es sich bei der Regelung des § 6 Abs. 2 Satz 2 nur um eine Höchstgrenze handelt, die sich selbst nicht erhöhend auswirkt. Um zu erreichen, dass von einer betrieblich umsetzbaren Ar-beitszeit ausgegangen werden kann, ist es zulässig, dass der errechnete Durchschnittswert nach § 6 Abs. 2 Satz 3 auf die nächste volle Stunde nach unten oder nach oben gerundet wird (die Regelungen der kaufmännischen Rundung finden keine An-wendung).
Bisherige Arbeits-zeit
(3) Beispiel 1:
Beginn der Altersteilzeit: 1.8.2004
Vereinbarte Arbeitszeit am 31.7.2004 35 Std./wchtl.
Vereinbarte Arbeitszeit
a) vom 1.8.2002 bis 31.12.2002 (5 Monate) 30 Std./wchtl.
b) vom 1.1.2003 bis 31.7.2004 (19 Monate) 35 Std./wchtl.
Vereinbarte Arbeitszeit
im Durchschnitt der letzten 24 Monate
(5 x 30 + 19 x 35 : 24) 33,958 Std./wchtl.

Hinweis an das Expertenteam: In dieser Neuauflage der DA spricht zum ersten Male die Agentur davon, dass ungeförderte Neufälle nach 2009 möglich sind. (Nun habe ich also nicht nur KSC auf meiner Seite ;-)))

von
KSC

die Nordlichter und das unterste Südbaden werden sich auch weiterhin nicht beirren lassen.

Gruß