von
Katharina G.

Hallo,

ich bitte um Mithilfe bei meiner Frage.

Ich bin seit 01.09.2013 in der passiven Phase meiner Altersteilzeit und war davor von meinem Arbeitgeber (selbständiger Teil eines Konzerns) an die Muttergesellschaft abgestellt. Nunmehr ist dort ein Personalengpass eingetreten, so dass man überlegt, mich bei der Muttergesellschaft als Minijobberin für 4-5 Monate anzustellen.

Gezahlt hat das Gehalt bisher während der aktiven Phase immer mein bisheriger Arbeitgeber, obwohl ich abgestellt war. Den Minijob würde die Muttergesellschaft zahlen.

Wäre das für meine Altersteilzeit problematisch?

PS: mein Fall wird nicht von der Arbeitsagentur gefördert.

Vielen Dank!

von Experte/in Experten-Antwort

Dass Nebenjobs bis 450 EUR zulässig sind, steht in Ihrem Arbeitsvertrag. Die RV störts nicht.
Eine Entgeltuntergrenze gibt es nicht, allerdings ist zu beachten, dass die Beiträge von einem Mindestentgelt in Höhe von 175 EUR berechnet werden. Sollte Ihr Entgelt darunterliegen, tragen überwiegend Sie die Beiträge. Und dann rechnet es sich nicht mehr für einen Arbeitnehmer.

von
Caspar

Zitiert von:

Eine Entgeltuntergrenze gibt es nicht, allerdings ist zu beachten, dass die Beiträge von einem Mindestentgelt in Höhe von 175 EUR berechnet werden. Sollte Ihr Entgelt darunterliegen, tragen überwiegend Sie die Beiträge. Und dann rechnet es sich nicht mehr für einen Arbeitnehmer.

Lieber Experte, was wollen Sie damit sagen?
Sie werden doch hoffentlich der Fragestellerin nicht ernsthaft raten, in dieser geringfügigen Beschäftigung auch noch Beiträge zur Rentenversicherung zu leisten.
Die Dame ist doch bis zum Beginn der Altersrente schon über ihr Entgelt aus der Altersteilzeit versicherungspflichtig beschäftigt - somit ist doch nur eine Befreiung von der Versicherungspflicht sinnvoll.

von Experte/in Experten-Antwort

Erst einmal vielen Dank an Caspar für seinen Hinweis. Hierbei handelte es sich irrtümlich um die Antwort auf eine andere Frage, also bitte ignorieren!

Sehr geehrte Frau Katharina G.,
für das Vorliegen einer Altersteilzeitbeschäftigung im sozialversicherungsrechtlichen Sinne
sind neben der Altersteilzeitbeschäftigung ausgeübte Beschäftigungen bei einem anderen
Arbeitgeber unschädlich. Ob es sich bei Ihrer „Muttergesellschaft“ um einen anderen Arbeitgeber handelt, wäre zu klären. Ggf. ergeben sich Hinweise aus Ihrem Altersteilzeitvertrag.