von
wolfgang

Ich bin seit 04.65 ohne Unterbrechnung im Arbeitsleben
Baujahr 1951

Frage:
wird die Zeit von Jahr 1965 (14.Jahre) oder erst mit 17.Jahre /1968 gutgeschrieben (ohne Ausbildung)

Gruss
Wolfgang

von
z

Wenn Sie ab 04/65 eine versicherungspflichtige Beschäftigung ausgeübt haben, dann wird diese auch ab 04/65 berücksichtigt. Die Grenze von 17 Lebensjahren gibt es bei Pflichtbeitragszeiten nicht.

Experten-Antwort

Den Ausführungen von user "z" ist zuzustimmen. Die Ihnen evtl. bekannte Lebensaltersgrenze i.Z. mit dem 17. Lebensjahr betrifft indes die Anerkennung von Schulausbildungszeiten als Anrechnungszeit - was vorliegend aber nicht das Thema ist.

MfG

von
Markus

Hallo,
ich habe eine Frage bezüglich der Anrechnungzeit bzw. die nachträgliche Zahlung in die Rentenversicherung für Soldaten auf Zeit (12 Jahre).

Wie hoch ist denn der nachentrichtete Beitrag der Bundeswehr in die Rentenversichrung?
Können Sie mir bitte einen Vergleich aufzeigen wo dies anschaulich hervorgeht (Soldat - Maler (Brutto 2200€)
Danke im voraus Markus

von
Karl-Heinrich

Für was soll denn dieser Vergleich wichtig sein???
Egal ob derjenige Maurer, Soldat oder Metzger war, die Rente bei einem versicherten Entgelt von 2200 EUR bleibt immer gleich. Auch der darauf zu zahlende Rentenbeitrag. Einziger Unterschied ist die Beitragszahlung. Während beim versicherungspflichtigen Beschäftigten die Rentenbeiträge 50/50 von Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen werden, wird dieser Beitrag bei einer Nachversicherung vom Bund allein gezahlt.

von
Markus

Guten Morgen,
ich hatte gehört das die Bundeswehr nur den Betrag des Arbeitgebers nachzahlt.

Wird die Altersrente an der Höhe der Beitragssätze kakuliert ?

Wie hoch sind die Sätze der Bundeswehr ?

Mit was für einer Rente könnte ich rechnen?

Danke im voraus Markus

von
z

Es gibt nur einen Beitragssatz in der gesetzlichen Rentenversicherung und der beträgt aktuell 19,9%.

Wie hoch Ihre spätere Rente mal sein wird, kann Ihnen hier wohl keiner sagen.

Was mich jedoch wundert, ist, dass man nach 12 Jahren bei der Bundeswehr ohne Anspruch auf eine Versorgung (von den Übergangsgebührnissen mal ausgenommen) ausscheidet. Aber vom Soldatenrecht hab ich keine Ahnung...

von
Schade

massgeblich für die Nachversicherung sind die Bruttobezüge, die Sie als Berufssoldat hatten.
Aus denen zahlt die Bundeswehr die Beiträge.

Nach durchgeführter Nachversicherung stehen die Beträge im Rentenkonto, was das an künftiger Rente erbringt, sehen Sie aus der jährlichen Renteninformation.

von
Markus

Danke für die bereits geleisteten Antworten.
Ich möchte nur noch wissen, zahlt die Bundeswehr auch meinen Arbeitnehmeranteil nach, da in meinen sozial Abgaben keine Rentenangaben aufgelistet sind. Also 100% nachzahlung ?

von
z

Ja, selbstverständlich!

12 Jahre Arbeitnehmeranteil zur RV könnte wohl kaum jemand mal locker bezahlen.

Experten-Antwort

Den Ausführungen von user z ist zuzustimmen. Dass bei dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt die Bundeswehr die Beiträge zur gesetzlichen RV alleine trägt, wäre u.a. in § 170 Nr. 1 und ggf. § 185 IIa SGB VI nachzulesen.

Wie sich eine Nachversicherung in Ihrem Fall auf die derzeitigen Rentenanwartschaften (Entgeltpunkte) auswirkt, kann vom zuständigen RV Träger angefordert bzw. im entspr. Bescheid nachgelesen werden.

Hilfe kann dabei von einer Auskunfts und Beratungsstelle in Anspruch genommen werden.

MfG