von
Josef M.

stimmt es, dass die Anrechnungszeit nach hinten verlängert werden kann?

werden dann für die ermittlung der 8 Jahre z.B. 13 statt 10 Jahre (nur als beispiel) beurteilt?

Danke den Experten

von
Happy

Hallo Josef,
es ist insoweit möglich, wenn sog. Streckungstatbestände vorliegen wie z.B. Anrechnungszeiten. In jedem Fall müssen diese Zeiten rentenrechtlich anrechenbar sein.

MfG
Happy

von
Josef M

Danke happy, wo kann ich dies genauer nachlesen?

von
Wolfgang

Hallo Josef

hier:
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__237.html
und vertieft:
http://rvliteratur.bfa.de/

Gruß
w.

Experten-Antwort

Hallo Josef M.,

Anspruchsvoraussetzung für eine Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit ist, dass in einem Zeitraum von 10 Jahren vor Beginn der Rente mindestens 96 Monate Pflichtbeiträge vorhanden sind. Ersatzzeiten, Anrechnungszeiten sowie Zeiten des Bezuges einer Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit verlängern den 10 Jahreszeitraum. Es ist also durchaus denkbar, dass somit ein Zeitraum von 13 Jahren entstehen kann.

von
Josef M

Vielen Dank, toll dass es experten hier gibt - danke nochmals