von
Muster Musterfrau

Nach § 236 SGB VI ist der Bezug der Altersrente für langjährig Versicherte an zwei Voraussetzungen gebunden:
Erfüllung der Wartezeit von 35 Versicherungsjahren und Erfüllung des 67. LJ (Jahrgang 1964 und jünger), bzw. des 63. LJ bei vorzeitiger Inanspruchnahme mit 14,4% Kürzung.
Ist es demnach richtig, dass ein Versicherter, der diese Rente beziehen möchte und die vorgenannten Voraussetzungen erfüllt, nicht nahtlos aus dem Erwerbsleben in den Rentenbezug wechseln muss, sondern durchaus z. B. zwischen dem 54. und 63. LJ ohne Entgeltbezug und ohne Beitragszahlung sein kann.

von
S.

Wie bei jeder anderen Altersrente auch:
Wenn zum gewünschten Rentenbeginn die Voraussetzungen erfüllt sind (wartezeitrechtlichen und persönlichen) und rechtzeitig ein Antrag gestellt worden ist, ist es vollkommen unerheblich wie die Erfüllung der Voraussetzungen zu Stande kommen/kamen bzw. wie das Erwerbsleben im Detail aussieht.

Die Voraussetzungen
"Die Rente kann nur beansprucht werden, wenn ein Wechsel von Beschäftigungsverhältnis in die Altersrente erfolgt",
gibt es nicht.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Muster Musterfrau,

Sie nennen richtig die Voraussetzungen für die Altersrente für langjährig Versicherte.
Wenn diese Voraussetzungen bereits zu einem früheren Zeitpunkt als dem 63. Lebensjahr erfüllt sind, müssen ab Erfüllung dieser Vorraussetzungen bis zum Rentenbeginn keine weiteren rentenrechtlichen Zeiten zurückgelegt werden

Mit freundlichen Grüßen

von
Muster Musterfrau

Vielen Dank für die schnelle, kompetente und eindeutige Antwort.
Das ist doch Service vom Feinsten.
Muster Musterfrau