von
Albrecht

Melde mich nochmal zur meiner Frage von gestern. Würden Die Experten mir dieses Modell empfehlen? Ab jetzt Jahrgang 53, Schwerbeh. 8 J. ATZ Blockmodell, mit 59 J. in Freistellung. Wenn ich ohne ATZ mit meinen def. Bandscheiben bis 60 J. u. 7mon. arbeiten würde, habe ich 10,8% Abschlag? Bei ATZ Aufrechnung Rente 90% bis 63 J. ? Ich würde bei ATZ den Abschlag nicht haben, und 3 J. mehr Renten-Einzahlung, würde bei mir bei 30000Euro-Brutto in ATZ ca. 200 Euro mehr Rente betragen? Ist meine Rechnung richtig? Wenn ja, würde ich dieses Jahr noch unterschreiben, weiß ja nicht was nächstes Jahr noch kommt. Danke Ihnen

von
Rudolph II

Hallo Albrecht.

Ich las bereits gestern Ihre Frangen. Da ich mich in der gleichen Situation befand, wenn auch 4 Jahre älter, auch Bandscheibenprobleme habe, entschloss ich mich zum Abschluss eines ATZ-Vertrags. Bedenken Sie vor der Entscheidung auch die doch merklichen Steuernachzahlungen am Jahresende. In Ihrem Fall, wenn Sie 8 Jahre ATZ machen wollen, 8x rund 900 Euro (grob gerechnet bei 3000 Euro-Gehalt). Sie sind wie ich schwerbehindert und gehen somit abschlagsfrei mit 63 in Rente. Ehrlich gesagt würde ich, stünde ich nochmal vor der Entscheidung, max. 3-4 Jahre ATZ machen. Also durchkämpfen bis 61 und dann die 2 Jahre Passivzeit daranhängen und mit 63 Rente. Der Faktor Rentenminderung infolge 90 keiner 100 % Beitragszahlung ist zu vernachlässigen. Machen Sie sich darüber keine zu großen Gedanken. Fragen Sie sich, ob Ihnen die Zeit nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben nicht langweilig wird. Mir geht es so. Wie schon gesagt, auch an die Steuer denken und keine zu schnelle Entscheidung treffen.

von
Rudolph II

Damit nicht wieder Oberlehrer und Wichtigtuer auf den Plan gerufen werden, eine kleine Korrektur vorgenannten Beitrags. Natürlich muss es im ersten Satz Fragen anstelle Frangen heissen.

Experten-Antwort

Hallo,

in diesem Forum kann zu Rentenhöhen keine Stellung genommen werden. Um Ihnen eine genaue Rentenauskunft geben zu können, benötigt man Ihr
komplettes Versicherungskonto. Wir empfehlen Ihnen eine Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung aufzusuchen. Dort kann man Ihnen die günstigste Möglichkeit errechnen.