von
Herbert Bone

Hallo,
bin Jahrgang 10/1953 und hatte laut letzter Renteninfo von 06/2013 eine Anwartschaft von 1.450€ (51,3 Pkt) mit Rentenerwartung von 1.820€ zur Regelrente zum 01.06.2019. Könnte in 11/1916 in vorzeitige Rente gehen mit Abschlag für 31 Monate. Meine Fragen:
1. Mit welcher Beitragszuzahlung kann ich den Abschlag ausgleichen?
2. Wann wird der fällig? Oder
3. kann ich auch monatlich zahlen?
4. Wie ist die Abwicklung, muß ich einen Antrag stellen oder einfach auf irgendein Konto einzahlen?
Wär super, wenn mir jemand antworten kann. Vielen Dank.
Grüße
H.

von
W*lfgang

Hallo Herbert Bone,

1. Hier können Sie es genau erfahren/über diesen Antrag:

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/04_formulare_und_antraege/_pdf/V0210.html

2. Sofort oder in Teilbeträgen bis zum Rentenbeginn.

3. monatliche Teilbeträge ...wären etwas umständlich.

4. ...siehe 1.

5. Überlegen sich das wirklich, was kostet es, wann habe ich mein eingesetztes Kapital wieder ausbezahlt (ggf. Folgewirkungen für Hinterbliebenenrenten berücksichtigen, genauso Kapitalverlust).

6. Sie wären einer der Ersten/Wenigen, der das komplett aus eigener Tasche machen würde. Die Rendite liegt jenseits von 20 Jahren - geht eher auf 30 zu. Dann liegen Sie wie tief? ;-)

Die nächste Beratungsstelle klärt Sie auf. Aber seinen Sie nicht überrascht, wenn der Betrag 20T EUR locker erreicht.

Gruß
w.

von Experte/in Experten-Antwort

Sofern die vorzeitige Inanspruchnahme der Altersrente beabsichtigen, ist Ihr Rentenversicherungsträger gern bereit, Ihnen unverbindlich die genaue Höhe des Ausgleichsbetrags mitzuteilen. Er würde in seine Berechnung die bis zum Eintritt der Rente noch zu erwartenden Beiträge einbeziehen. Insofern wissen Sie dann genau, welcher Betrag erforderlich ist, um eine mögliche Rentenminderung vollständig auszugleichen.
Es sind aber auch Teilzahlungen zulässig.

von
Herbert Bone

Hallo,
habe eine Anwort auf meinen V210-Antrag bekommen und eine Frage dazu. Zunächst die Rahmendaten:
Regelrente mit 65+7 wäre 1850€
Anwartschaft mit 63 wäre 1725€
Davon Abschlag 9,3% 160€
Somit Rente mit 1565€
Rentenbescheid nennt Ausgleichbetrag von 40.000€
Das sind grob 160€ x 250 Monate d.h. 20 Jahre (Entfallende Verzinsung lasse ich hier unberücksichtig).

Meine Fragen:
1. Stimmt die Beurteilung dass ich ca. 83 Jahre alt werden muss um 20 Jahre lang die um 160€ erhöhte Rente zu erhalten?
2. Wenn mir mein Arbeitgeber im Rahmen von Personalabbauprogrammen den Ausgleichbetrag direkt in die Rentenversicherung einzahlt (statt Abfindung), ist dieser Betrag dann steuerfrei? 3. Wenn nicht, gibt es eine Möglichkeit, den Ausgleichbetrag steuerlich besser zu stellen als eine Abfindung?

Wäre dankbar für eine Antwort.

PS: Die Bearbeitungsdauer des V210 dauerte ziemlich genau einen Monat. Im Antrag wird auch eine Bestätigung des Arbeitgebers verlangt. Die kann man aber auch weglassen, der Arbeitgeber soll ja evt. nicht wissen dass man über Vorzeit-Rente nachdenkt.