von
wanderer

Was ist rechtlich anders bei SbH Rente oder Altersrente für besonders langjährig Versicherte.
Rente für Schwer-behinderte Menschen
zum 01.09.2015 nach ATZ 63 Jahre beantragt.
Altersrente für besonders langjährig Versicherte
ungekürzt bewilligt bekommen.
Voraussetzung für beide Rentenarten sind erfüllt.
Bescheid Schwerbehinderung lebenslang 50% Ausweis nur bis Ende 08.2015 gültig.
Was ist anders oder Sicherer für die Zukunft?
Vertrauensschutz ?

von
senf-dazu

Ohne jetzt in die Glaskugel geschaut zu haben, vermute ich, dass Ihre Rente für schwerbehinderte Menschen mit einem Abschlag versehen gewesen sein wäre.
Die Voraussetzungen der Rente für besonders langjährig Versicherte haben Sie auch erfüllt und diese Rente scheint dann die höhere/höchste der möglichen gewesen zu sein.
Wo ist das Problem?

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Wanderer,
wenn Sie im August 1952 geboren sind, würde die Altersrente wg. Schwerbehinderung ungemindert erst mit 63 Jahren und6 Monaten gezahlt werden können, ein Rentenbeginn zum 01.09.2015 wäre dann nur mit Abschlag möglich (ohne Vertrauensschutz). Wenn beide Renten in gleicher Höhe gezahlt werden können, ist es aus rentenrechtlicher Sicht egal, welche Rente bezogen wird.

von
W*lfgang

Zitiert von: wanderer
Was ist anders oder Sicherer für die Zukunft?
wanderer,

natürlich die Rente, die die höchsten persönlichen Entgeltpunkte (PEP) bringt - die Altersrente für besonders langjährig Versicherte, da kein Abschlag.

Vertrauensschutz besteht in die aktuell festgestellten PEP als Grundlage der künftigen Rentenanpassungen und für alle Folgerenten. Das hat aber für Sie keine praktische Bedeutung mehr (die Folgerenten), da eine Folgerente grundsätzlich nur eine Hinterbliebenenrente sein kann ;-)

Gruß
w.