von
mcafee

hallo,

meine bekannte (70 jährig) ist rentnerin, würde sich die nächsten lebensjahre gerne noch die welt anschauen wollen, da sie früher hierzu (kindererziehung und so) nicht kam. sie möchte ihren wohnsitz in deutschland aufgeben, da sie ja sonst hohe lfd. kosten hierdurch hätte, und würde als reisende im ausland auch keinen wohnsitz begründen. gäbe es bei der rentenauszahlung probleme? wenn ja, wie ließen sich diese beheben?

mfg

mcafee

von
ruth haeck

DAS GIBT PROBLEME!!!!!!! Habe als EU Rentnerin (wg. nichtoperiertem Arbeitsunfall) 2003 meine ordentliche Auswanderung beantragt. AB OCTOBER 2006 VERWEIGERTE die drv die Komplette Rentenzahlung ins Ausland. Sogar die Deutschen Botschaften verweigerten das KonsularhilfeG Art. 5. SEIT Februar 2008 bin ich nun im von mir nicht erlaubten PRESS REENTER MIT NICHT OPERIERTEN HUNGERABSZESSEN und durch die Original drv AktenKopie habe ich nun sogar erfahren, dass die Deutsche Postbank (Bundesbank) auf meinen Namen in Deutschland sogar ein GIROKONTO anlegte und darauf die ganzen Renten unterschlug und weiterverbuchte... ÜBER 20.000 Euro Rente KOMPLETT UNTERSCHLAGEN UND BIS HEUTE WEIGERT SIE DIE DRV DEN SCHADEN ZU BEZAHLEN und die Abschiebung aus CANADA kostete über 30.000 Euro... alles auf Steuerzahler Kosten und der drv Präsident Riescher gibt trotz dhl ESPRESS keine Antwort... HAUPTSACHE ALLE BEAMTEN KRIEGEN MILLIARDEN PENSIONEN während ordentliche Arbeitsnehmer KOMPLETTBERAUBT WERDEN....

von
Du meine Güte

Oje, ein Fall für die Anstalt. Kein Wunder, dass man in Dt. keinen Platz mehr hatte.

von
freud

es ist jedem klar, warum sie eu-rentner wurden

von
Tschacka

also ja, es gibt Probleme...

Als Rentner mit keinem gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland (Wohnsitz), sondern irgendwo im Nirgendwo kann man schlecht die jährlich erforderliche Lebensbescheinigung erbringen. Die Rente muss ja auch irgendwo hingezahlt werden oder?

Also Rentner im Ausland lebend müssen jährlich nach Aufforderung eine Lebensbescheinigung welche von einer amtlichen Stelle beurkundet ist vorlegen, sonst gibt's keine Rente mehr!

Problem erkannt?

MfG
Tschacka

von
mcafee

versteh ich nicht ganz. es ist doch nicht so, als würde durch einen wegzug die identität eines menschen weggelöscht.und was hat denn ein wegzug mit der problematik des nachweises einer lebensbescheinigung zu tuen? ist man deswegen verstorben, nur weil "man" durchs "nirgendwo" gondelt?

von
Tschacka

nein, natürlich nicht!
Es ist aber nun mal so, das die DRV den Rentner ein mal im Jahr anschreibt hinsichtlich dieser Bestätigung. Hier wäre eben das Problem, dass dieser Brief zurückkommen würde und somit es zu einer sofortigen Einstellung der Rentenzahlung kommt, da ja nicht ausgeschlossen werden kann, dass der/die jenige verstorben ist. Das macht man um Überzahlungen zu vermeiden und ist auch vollkommen legitim.

MfG
Tschacka

von
R-Fachmann

Bei ständigem Aufenthalt im Ausland muss eine Postanschrift vorliegen, an die zum Beispiel die jährlichen Rentenanpassungsmitteilungen sowie anderer im Zusammenhang mit dem Rentenbezug stehender Schriftwechsel gesandt werden kann. Postempfänger kann z.B. ein Verwandter/Bekannter/Rechtsanwalt oder eine von Ihnen bevollmächtigte Person sein. Ein fester Wohnsitz ist nicht nötig, nur die Erreichbarkeit.
Es ist auch gesetzlich, dass bei Rentenzahlung ins Ausland jährlich das Formular "Lebensbescheinigung" ausgefüllt und beglaubigt zurückzusenden ist.
Wenn kein fester Wohnsitz und keine Postanschrift vorliegt und die deshalb kein Schriftverkehr erfolgen kann ist es gesetzlich zulässig, die Rente auf ein Treuhandkonto einzuzahlen.
Sie brauchen sich nur an die gesetzlichen Vorgaben halten, dann gibt es auch keine Probleme mit der Zahlung von Renten ins Ausland.

von
Mcäs

Für deutesche Verhältnisse ja.Ohne Bescheinigung ist man nicht am Leben.Klingt seltsam ist aber so.

Experten-Antwort

Wenn eine Rente ins Ausland gezahlt werden soll, muss man jährlich eine Lebensbescheinigung ausfüllen. Um diese zugestellt zu bekommen muss man eine Adresse haben! Fragen Sie bei Ihrem zuständigen RV-Träger konkret nach, wie die es handhaben.

von
Siegmund

Hat Freud doch ne Schraube locker?

von
Tschacka

außerdem muss die Rente ja auch auf ein Bankkonto (egal wo) überwiesen werden oder wie stellen Sie sich das sonst vor. Die Banken buchen nämlich (in der Regel) das Geld sofort an die DRV zurück, wenn der/die jenige verstorben ist.

Also Weltenbummler ist wirklich schön und ich wünsche ihr alles Gute, aber so sind nun mal die Vorschriften.

MfG
Tschacka

von
Milchmädchen

um allem aus dem weg zu gehen hätten sie sich lieber privat ein kleines möbiliertes zimmer von privat gemietet . der eigentümer hätte es sicher gerne gesehen wenn sie ihm 100 € im monat gegeben hätten und sie so gut wie nie anwesend währen. die post könnte man sich nachschicken lassen.

von
Hmmm

Sie schon wieder...

Es wird immer wirrer.....

Haben sie sich denn mittlerweile darum gekümmert, dass eine Ihrer beiden Versicherungsnummern stillgelegt wurde, oder laufen immer noch beide "Verfahren" ?

Ihre RUMGESCHREIE bringt weder dem Fragesteller noch Ihnen etwas.

von
B´son

Das läuft nicht nur bei der Deutschen Rentenversicherung so, auch etliche ausländische RV verfahren ganz genauso (z.B. die Tschechische RV...)

von
mcafee

hallo,

danke erst mal. die sache mit dem treuhandkonto hört sich interessant an, d.h. man muß in dem land nicht ständig anwesend sein, kann sich die rente auf das treuhandkonto "schicken" lassen, legt einmal jährlich seine lebensbescheinigung vor und alles ist gut??? klingt nach den vielen einwendungen hier ein wenig zu einfach. treuhänder könnten dann anwälte, notare oder so sein im ausland? gibt es auflagen für die errichtung eines treuhandkontos?

danke!

von
User

Warum eine Lebensbescheinigung angefordert wird ist doch klar. In Deutschland würde das sofort per Übertragung gemeldet werden dass jemand verstorben ist, die Rente würde sofort eingestellt werden.
Wenn Sie irgendwo im Ausland umherreisen und die DRV würde KEINE Lebensbescheinigung anfordern, wer weiß wie lange die Rente zu Unrecht gezahlt werden würde wenn Sie (gott behüte) irgendwo versterben würden.

von
mcafee

das mit der lebensbescheinigung ist ja klar. es geht auch nicht dadrum, irgendjemanden zu "bescheißen". die vorlage einer lebensbescheinigung wäre ja auch bei einem auslandsaufenthalt kein problem!

von
mcafee

bisher dachte ich, man lädt sich einen vordruck aus dem internet, füllt die aus, tappt damit persönlich zu einer deutschen botschaft oder einem konsulat im ausland, legt perso. oder reisepaß vor, läßt sich dann quittieren, daß man immer noch lebt und der rentenversicherung auf der tasche liegt und schickt das dann der rentenversicherung zu. nun schreiben sie aber, man braucht eine adresse im ausland, um die lebensbescheinigung erst mal zu empfangen. warum ist das so und warum geht es nicht so, wie ich dachte.

von
User

Ist klar, es wollte Ihnen ja auch niemand unterstellen dass sie wen "bescheißen" wollen.

Normal werden die Lebensbescheinigungen vom Postrentenservice rausgeschickt, auf die Sie dann eben antworten müssen.
Ob es jetzt anders auch geht, kann ich leider nicht sagen.