von
Christos

Hallo zusammen!

Ich habe vor einiger Zeit mit 63 meine Rente angetreten.
Nach 32 Beitragsjahren in Deutschland und 3 Beitragsjahre in Griechenland dachte
ich die Wartezeit von 35 Jahren erfüllt zu haben.
(hab mir aus den Grund die Millitärjahre in Griechenland nicht anrechen lassen).
Lt. deutschem Rentenbescheid haben mir jedoch noch einige Monate in Griechenland gefehlt,
offensichlicht werden unvollständige Monate anders angerechnet.
Ich habe somit nur 34 Jahre und 9 Monate Wartezeit und bekomme einen Abschlag auf meine Rente.
Nun gibt es die Möglichkeit sich die Militärjahre zur Wartezeit anrechnen zu lassen.
Dies geht jedoch nur nach vorherigen Antrag in Griechenland und ist recht Kostspielig.
Meine Frage:
In welchen Umfang wirkt sich die Anrechnung der Militärjahre auf die Rente in Deutschland aus, und ab welchen Zeitpunkt (rückwirkend?) ?

von Experte/in Experten-Antwort

Wenn Sie mit 63 Jahren eine Altersrente in Deutschland beziehen, so müssten Sie prinzipiell die Wartezeit von 35 Jahren erfüllt haben ( es sei denn es handel sich um die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit / Altersteilzeit ). Die Zeiten, die in einem anderen EU Staat zurückgelegt wurden, werden für die Prüfung der Wartezeit grundsätzlich berücksichtigt. Bei einer vorzeitigen Inanspruchnahme einer Altersrente mit 63 ist es der Regelfall dass Abschläge erhoben werden. Die Wartezeit kann auf die Abschläge nur dann einen Einfluss haben, wenn Sie tatsächlich die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit / Altersteilzeit beziehen, eine Schwerbehinderung vorliegt und auf Grund der nicht erfüllten Wartezeit die Altersrente für schwerbehinderte Menschen nicht bewilligt werden kann. Zur Klärung dieses Sachverhalts und somit zur Beantwortung Ihrer Fragen, raten wir Ihnen, eine Auskunft- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung aufzusuchen.