von
Klemens

alo, mein Dad ist über Ärztekammer Rv versichert.Nun wird er in Kürze in Rente gehen. Da er während Studiumszeit und Bundeswehrzeit gesetzl. Rv versichert war, müsste er doch die Beiträge ausbezahlt bekommen?oder? Gerade in der 4 jährigen Bw Zeit kam ordentlich was zusammen. Mein Dad ist Bj42. Wie sieht die Sachlage aus? Sollte anwaltliche nterstützung gesucht werden. PP mein Dad ist Krebs erkrankt ED05/07 Vielen Dank

von
Amadé

Bitte keine falschen Hoffnungen machen.

Wenn mindestens 60 Monate an Beiträgen entrichtet sind, wird es nichts mit der Erstattung (z.B. 48 nachversicherte Monate der BW und X sonstige Monate? = vielleicht 60?).

Sind mindestens 60 oder mehr Beitragsmonate vorhanden, besteht dafür aber mit Vollendung des 65, Lebensjahres Anspruch auf Gewährung einer Regelaltersrente!

Selbst wenn ein Anspruch auf Beitragserstattung bestehen sollte. Von den Beiträgen, die aus der Nachversicherung der Bundeswehrzeit stammen, würde Ihr Vater keinen einzigen lumpigen Cent erhalten, weil diese der Arbeitgeber ALLEIN getragen hat. Es können jedoch nur ARBEITNEHMER-Beiträge erstattet werden.

Ferner sollten Sie wissen, dass die Gesetzliche Rentenversicherung nicht wie ein Sparkonto funktioniert. Es wird da nichts angesammelt, schon gar nicht verzinslich.

Geben Sie bei

www.google.de

mal das Stichwort "Generationenvertrag" ein.

Lassen Sie bzw. Ihr Vater sich unbedingt bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle der deutschen Rentenversicherung unverzüglich beraten. Das ist kostenlos. Sparen Sie lieber das Geld, was ein Anwalt für vergebliche Bemühungen schlucken würde.

von
Amadé

Führen Sie sich bitte noch Folgendes zu Gemüte:

http://www.ihre-vorsorge.de/Lexikon-Beitragserstattung.html

Experten-Antwort

Berufsständisch Versorgte haben dann die Möglichkeit, sich die bisher eingezahlten Rentenversicherungs-Beiträge erstatten zu lassen, wenn keine 60 Beitragsmonate erfüllt sind.

Sind die besagten 60 Monate erreicht, entsteht mit Erreichen der Regelaltersgrenze ein Rentenanspruch.