von
Emil

Ich hab da mal eine Frage ,ich hab gehört das wenn man sich im Widerspruchsverfahren wegen EM- Rente befindet, und es wieder zu Ablehnung kommt diese schneller bearbeitet wird als bei einer Zusage der Rente. Eine Bekannte von mit war am gleichen Tag wie ich beim Gutachter und sie hatte 20 tage danach ihre Ablehnung. Ich warte jetzt drei Monate und hab noch nichts . Kann das was gutes heißen ?????
ich weiß das man sowas nicht pauschal sagen kann aber vieleicht hat jemand seine Erfahrungen damit gemacht.
Vielen Dank

von
Realist

Ich habe damals sieben Monate auf den (ablehnenden) Widerspruchsbescheid warten müssen. Und dann vergingen noch mal 17 Monate, bis das Sozialgericht zu meinen Gunsten entschieden hat.

Es ist also weder ein positives- noch ein negatives Zeichen, dass Sie noch keinen Bescheid erhalten haben!
(Warum auch?)

MfG

von
Schade

Der Hellseher dieses Forums kann leider erst wieder am 29.06. antworten, weil sein Glaskugel momentan zur Inspektion ist....
Im Ernst: was wollen Sie auf diese Frage hören?

von
Z

Die Dauer bis zum Entscheid in einem Widerspruchsverfahren ist immer Einfallabhängig und kann überhaupt nicht vorhergesagt werden.

Auch ihre " Vermutung ", das eine negativer Bescheid früher als ein positiver Bescheid erteilt wird ist falsch.

In ihrem Fall sind höchstwahrscheinlich nach der Begutachtung noch weitere medizinische und/oder juristische Ermittlungen notwendig geworden und/oder ihr Verfahren muss noch dem sog. Widerspruchausschuss zur weiteren - endgültigen - Entscheidung vorgelegt werden oder befindet sich gerade in selbigem.
Dieser Ausschuss tagt auch nur alle paar Wochen und darum dauert das alles eben seine Zeit und zwar auch schon mal einige Monate.

Mein Widerspruchverfahren dauerte z.b. auch insgesamt ca. 9 Monate.

Nach der letzten ( von 3 ) Begutachten im Widerspruchsverfahren dauerte es bis zum
- positiven - Bescheid dann immerhin auch noch ca. 4 Monate.

Insofern ist auch bei ihnen alles noch zeitlich völlig im Rahmen.

Rufen Sie doch am Montag gleich bei ihrem Sachbearbeter bei der RV an und erkundigen Sie sich nach dem Stand der Dinge.

von
Dickie

Ich würde, wenns lang dauert, lediglich vermuten, dass entweder
der Gutachter beim Abfassen des Berichtes getrödelt hat
oder seine Aussage nicht ganz eindeutig ist
ode jemand in Urlaub ist
oder auch was ganz anderes oder alles zusammen - sagt also nichts.

von
Sozialrechtler

Sie sollten sich schleunigst einen guten Fachanwalt für Sozialrecht suchen, der den DRV-Sachbearbeitern mal ordentlich Feuer unterm Hintern macht.
Hoffentlich haben Sie im Rentenantrag keine pauschale Schweigepflichtsentbindung unterschrieben!

von
Murmeltier

Da isser wieder - unser Sozialrechtler

Wir haben Sie schon die letzten Tage hier vermisst....

von
@Fake "Sozialrechtler"

Schlechter Tip, denn ganz schlaue Leute unterschreiben und widerrufen gegenüber den angegebenen Ärzten.

Dafür braucht man auch keine teuren Anwälte. Das schöne daran ist, dass die vom RV-Träger nichts davon mitbekommen.

von
@Mumeltier

Sie können ja noch nicht mal nen Fake identifizieren. Wie soll das jemals mit Ihrer Reha und EM-Rente klappen.

Experten-Antwort

Hallo Emil,

die Bearbeitung der einzelnen Rentenanträge, u.a. durch Gutachtenaufträge, ist immer individuell. Man kann aus der Bearbeitungsdauer eines Antrages nicht auf eine mögliche Bewilligung oder Ablehnung schließen.
Sie können bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger ggf. den aktuellen Sachstand erfragen.