von
Deutscher Staatsbürger

Seit nunmehr d. 06/14 läuft der Antrag auf Neuberechnung des vormals Lastenausgleich. Hier involviert das zuständige AG – Fam. Ger. und natürlich die DRV. Das Urteil d. AG ist seit dem 06/15 rechtskräftig. Durch diverse Unzulänglichkeiten sowohl des AG als auch der DRV – ist der Vorgang bis dato noch immer nicht abgeschlossen. Die für mich zuständige Sachbearbeiterin d. DRV bedauert zwar die Fehler die innerhalb d. DRV entstanden und versichert mir seit nunmehr über zwei Monaten, meine Angel. hätte oberste Priorität. Gleichzeitig bedauert die zust. Sachbearbeiterin jedoch, keinen direkten Einfluss auf die weitere Bearbeitungsdauer nehmen zu können, derweil diverse Bereiche wegen Personalmangel – zur weiteren Bearbeitung an sog. Dritte ausgelagert wurden. Das kann es doch nicht sein, oder doch ?

von
Die Farbe Schwarz

Tatsächlich...und so komisch das klingt: Sie sind nicht der einzige Versicherte der besagten Rentenversicherung. Es gibt eine Vielzahl an Leuten, die wegen irgendeines BILD-Artikels eine Neuberechnung fordern. Und sowohl Personalmangel als auch die Umstellung auf ein neues Betriebssystem sind da noch die "kleinen Hürden".
Gedulden Sie sich noch ein wenig, irgendwann erhalten Sie Nachricht.

Im Übrig. : Fantast. toll. Abkürz. ;-)

von
7

Handelt es sich um ein Abänderungsurteil eines Versorgungsausgleiches (wegen "Mütterrente") ?

von
Deutscher Staatsbürger

@Die Farbe Schwarz@

Wie bitte definieren Sie ein – WENIG ?

Jedes Unternehmen in der freien Wirtschaft hat sich auf Veränderungen einzustellen – auch wenn Selbige erst d. d. BILD Zeitung publik werden sollten. Der DRV – dürfte durchaus bewusst gewesen sein, das d. d. Einführung der – Mütterrente – z. 01.07.2014 diese mit diversen Anträgen geflutet wird.

Aber wie immer bei öffentlichen Institutionen kommt sodann das Wehklagen – zu wenig Personal, mit einer solchen Flut von Anträgen haben wir nicht gerechnet usw. usw. Wenn dann noch Unzulänglichkeiten produziert werden, derweil ein / der sog. dritte Dienstleister seine Hausaufgaben nicht gemacht hat, sprich diese wieder zur Korrektur ausser Haus gegeben werden müssen und erneut unter einem Stapel – X – verschwinden ,,, na ja.

von
...²

man kann ja auch mehr Personal einstellen, doch wenn es dann darum geht das - öffentlich - zu finanzieren und die öffentlichen Kassen belastet, jammern die Leute auch rum.

Allen recht machen kann man es sowieso nicht.

von
7

Sind Sie jetzt der Teil, der durch die Abänderung profitiert oder mehr abgeben muss?

Wenn Sie profitieren:
Ihr eigener Rentenversicherungsträger kann erst dann tätig werden, wenn er weiß, wann der Rentenversicherungsträger, der jetzt eine Kürzung des Zahlbetrages beim anderen Ehegatten vornimmt, den Fall bearbeitet (§ 30 VersAusglG).
Denn der Beginn der Umsetzung des Urteils muss mit gleichen Beginn-Datum erfolgen, sollten beiden Ehegatten bereits eine Rente beziehen.

http://www.gesetze-im-internet.de/versausglg/__30.html

Insofern können Sie Ihren eigenen Rentenversicherung nicht die Verzögerungen anrechnen lassen, wenn er selbst noch auf die Mitteilung des anderen Rentenversicherungsträgers - der jetzt eine Kürzung vornehmen muss - wartet.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Deutscher Staatsbürger,

die Dauer der Bearbeitung, eventuelle Verzögerungen oder ggf. auch einen Personalmangel können wir in diesem Forum leider nicht beeinflussen.

von
Deutscher Staatsbürger

Ja, es handelt sich um ein Abänderungsurteil wegen Mütterrente und nein, nur die begehrende Partei bezieht bereits eine Rente. Unwichtig, wer nun von der Ges. Änderung profitiert oder nicht. Beide Parteien sind bei der DRV bzw. demselben Rententräger.

Die ges. Angelegenheit, die eigentlich auf einem Bierdeckel hätte abgewickelt werden können, hat wegen div. Unzulänglichkeiten sowohl des AG – Fam. als auch der DRV den Weg hin bis zu einem OLG – gefunden.

Hier hat wieder einmal nicht nur ein einzelner Schimmel – Gewieherd, sondern gleich eine ganze Herde.

Die DRV oder im Allgemeinen die Vers. Träger schlechthin, hätten es sich sicher per Datenabgleich ( auch ohne Antragspflicht ) einfacher machen können, indem dass die betr. Personen, bei denen aufgrund einer Scheidung bereits der Vers. Ausgleich v. d. 01.07.2014 erfolgte, zu informieren, sofern sich ein Ausgleichsanspruch manifestiert hätte.

von
...²

und wie kann Ihnen dieses Forum jetzt weiterhelfen?

Es klingt nämlich so, als ob Sie nur Dampf ablassen wollen [was ehrlich gesagt niemanden interessiert].

von
Die Farbe Schwarz

Zitiert von: Deutscher Staatsbürger

Der DRV – dürfte durchaus bewusst gewesen sein, das d. d. Einführung der – Mütterrente – z. 01.07.2014 diese mit diversen Anträgen geflutet wird.

Der DRV war das durchaus bewusst - wenn Sie unbedingt einen Sündenbock für Ihren Unmut suchen, begeben Sie sich ins Politikerforum...

Zitiert von: Deutscher Staatsbürger

Die DRV oder im Allgemeinen die Vers. Träger schlechthin, hätten es sich sicher per Datenabgleich ( auch ohne Antragspflicht ) einfacher machen können

Wär total toll, wenn Sie der RV das programmieren wollen :-)

von
=//=

Zitiert von: Deutscher Staatsbürger

@Die Farbe Schwarz@

Wie bitte definieren Sie ein – WENIG ?

Jedes Unternehmen in der freien Wirtschaft hat sich auf Veränderungen einzustellen – auch wenn Selbige erst d. d. BILD Zeitung publik werden sollten. Der DRV – dürfte durchaus bewusst gewesen sein, das d. d. Einführung der – Mütterrente – z. 01.07.2014 diese mit diversen Anträgen geflutet wird.

Aber wie immer bei öffentlichen Institutionen kommt sodann das Wehklagen – zu wenig Personal, mit einer solchen Flut von Anträgen haben wir nicht gerechnet usw. usw. Wenn dann noch Unzulänglichkeiten produziert werden, derweil ein / der sog. dritte Dienstleister seine Hausaufgaben nicht gemacht hat, sprich diese wieder zur Korrektur ausser Haus gegeben werden müssen und erneut unter einem Stapel – X – verschwinden ,,, na ja.

Die Gesetze über die sog. Mütterrente und die Altersrente wurde - wenn Sie schon so schlau sind - im 1. Halbjahr des Jahres 2015 durch sämtliche Instanzen gejagt und letztendlich kurz vor der Sommerpause (der Politiker!) rechtskräftig.

Jedem, der etwas denken kann, muss doch klar sein, dass diese zusätzliche Arbeit mit dem vorhandenen Personal nicht so einfach geschafft werden kann. Wenn Sie in der freien Wirtschaft von heute auf morgen 300 % mehr arbeiten müssen, dann wollte ich Sie mal hören! Haben Sie überhaupt eine Ahnung von der Masse der Anträge und Anfragen, die die Mitarbeiter bewältigen mussten, dazu noch in der Ferienzeit? Was hätte Ihrer Meinung nach passieren sollen? Hätte man zusätzliche Mitarbeiter von der Straße holen sollen?

Ich bekomme so einen Hals, wenn ich solche selbstgerechten Menschen höre. Jeder Sachbearbeiter, der letztes Jahr ab Juli nicht in Urlaub oder krank war, mußte bis an die oberste Grenze seiner Leistungsfähigkeit gehen.

Und dann kommt ein "Deutscher Staatsbürger" mit solchen Vorstellungen. Ich würde Ihren Antrag im Stapel ganz nach unten legen.

Sorry, aber das mußte sein.

von
Schlaubi123

Jedem Arbeitgeber in der freien Wirtschaft wären bei der Masse der Anträge zum 1.7.2014 davon gelaufen.
Ausserdem die Aussage, die DRV könnte gleich die VAG`s abändern mit der Erhöhten Mütterrente. Das würde in krassem Fall der Gesetzgebung widersprechen! Ein rechtskräftiger VAG kann nur vom Gericht aufgehoben und erneuert werden und nicht einfach von DRV umgangen werden. Nur damit ein paar Versicherte es bequemer haben!

von
Allis im Wunderland

Lieber Deutscher Staatsbürger,

sehen wir es mal ganz von einer anderen Seite aus. lassen wir mal die Problematik hinsichtlich "Abarbeitung der Fälle" (wie von den anderen schon beschrieben) weg.

Worüber reden Sie denn hier eigentlich????

Wieviele Kinder haben Sie denn, als das sich der abgänderte VAG (welches im Übrigen ausschließlich durch das FG erfolgt!) die DRV führt nur aus :-) Ihnen etwas bringt???

Bei zwei Kindern können doch max. 2 Punkte für die Mama rauskommen (da diese lt. Ihrer Angaben ja bereits Rente bezieht, gibt's die persönlichen Engeltpunkte oben drauf!). Von diesen würden Sie dann einen abbekommen.
Alte oder neue BL, ach egal, rechnen wir mal 30 EUR pro Punkt!

Wow Wahnsinn, da hat sich der Weg zum Anwalt echt gelohnt. Hochachtung! :-?

Aber ich verstehe Sie schon. Ihr Fall hat ja auch oberste Priorität und da muss so ein armes Schw....., was schon seit Monaten auf den Rentenbescheid wartet natürlich ganz still sein, denn Ihr Fall hat Vorrang. Ist klar...

Mann Mann Mann