von
Lilalaunebär

Ein liebes Hallo in die Runde ,

ich ( 30 jahre Jung )bin richtig verzweifelt, seit 2012 beziehe ich eine Rente wegen voller Erwerbsminderund aufgrund einer Autoimmunerkrankung mit sehr schwerem Verlauf! Mein körperlicher Zustand ist desolat undmein gesundheitlicher Zustand hat sich auch nicht gebessert so dass ich sagen könnte ich geh wieder 3 h arbeiten- bekomme Morphium und immunsupressiva und jeden Monat eine leichte Chemo- lt meinem Professor hab ich einen sehr schweren Verlauf ohne Aussicht auf Besserung! Trotzallem überwiegt bei mir die Lebensfreude und der pure Optimismus und im April hab ich mich getraut und einen minijob auf 450 € angetreten- für mich ein Glücksgriff -denn als chronisch kranker übernimmt kaum ein Arbeitgeber solch Verantwortung. Ich geh mal 2 oder auch mal 3 tage die woche arbeiten-jenachdem wie es mir geht-zeitlich schaffe ich auch nur 1-2 stunden und dann darf ich nach hause gehn-mehr geht nicht! Meine Aufgaben kann ich nicht mal genau benennen deshalb bezeichne ich sie als hilfs-hilfs Aufgaben :-) Viele Fragen sich jetzt natürlich "warum tut sie sich dasan?" zum einen um meine Psyche vor totaler lalangeweile zu schützen und zum anderen auch noch mit 30 etwas sinnvolles zu machen :-)
Nun zu meinem eigentlichen Anliegen : Zeitgleich mit dem Schreiben gestern zwecks dem Zuverdienst kam auch der Fragebogen zur überprüfung der Weitergewährung :'( nun habe ich ganz doll Angst das der Rententräger sagt-wir entziehen Ihnen die Rente zwecks dem Minijob was für mich tödlich wäre.... Ich bin kurz davor den Minijob zu beenden weil ich mehr Probleme sehe als positives! Vielleicht sind in dem Fragebogen auch Fangfragen die ich falsch beantworte und dann....? Kann jemand diese Angst nachvollziehen und mir vielleicht auch Tips geben wie ich mich verhalten soll (schriftlich)!
Ich bedanke mich für ihre Geduld beim lesen des langen Textes und freue mich auf regen Meinungsaustausch

von
sandra

Zitiert von: Lilalaunebär

Ein liebes Hallo in die Runde ,

ich ( 30 jahre Jung )bin richtig verzweifelt, seit 2012 beziehe ich eine Rente wegen voller Erwerbsminderund aufgrund einer Autoimmunerkrankung mit sehr schwerem Verlauf! Mein körperlicher Zustand ist desolat undmein gesundheitlicher Zustand hat sich auch nicht gebessert so dass ich sagen könnte ich geh wieder 3 h arbeiten- bekomme Morphium und immunsupressiva und jeden Monat eine leichte Chemo- lt meinem Professor hab ich einen sehr schweren Verlauf ohne Aussicht auf Besserung! Trotzallem überwiegt bei mir die Lebensfreude und der pure Optimismus und im April hab ich mich getraut und einen minijob auf 450 € angetreten- für mich ein Glücksgriff -denn als chronisch kranker übernimmt kaum ein Arbeitgeber solch Verantwortung. Ich geh mal 2 oder auch mal 3 tage die woche arbeiten-jenachdem wie es mir geht-zeitlich schaffe ich auch nur 1-2 stunden und dann darf ich nach hause gehn-mehr geht nicht! Meine Aufgaben kann ich nicht mal genau benennen deshalb bezeichne ich sie als hilfs-hilfs Aufgaben :-) Viele Fragen sich jetzt natürlich "warum tut sie sich dasan?" zum einen um meine Psyche vor totaler lalangeweile zu schützen und zum anderen auch noch mit 30 etwas sinnvolles zu machen :-)
Nun zu meinem eigentlichen Anliegen : Zeitgleich mit dem Schreiben gestern zwecks dem Zuverdienst kam auch der Fragebogen zur überprüfung der Weitergewährung :'( nun habe ich ganz doll Angst das der Rententräger sagt-wir entziehen Ihnen die Rente zwecks dem Minijob was für mich tödlich wäre.... Ich bin kurz davor den Minijob zu beenden weil ich mehr Probleme sehe als positives! Vielleicht sind in dem Fragebogen auch Fangfragen die ich falsch beantworte und dann....? Kann jemand diese Angst nachvollziehen und mir vielleicht auch Tips geben wie ich mich verhalten soll (schriftlich)!
Ich bedanke mich für ihre Geduld beim lesen des langen Textes und freue mich auf regen Meinungsaustausch

Hallo!
Keine Angst! Das ist ganz normal. War bei mir auch so!
Der Arbeitgeber muß nur bestätigen, dass Du wirklich unter 3 Stunden pro Tag und die Hinzuverdienstgrenze einhältst!
Dann bekommst Du nochmals ein Schreiben, dass alles beim alten bleibt.
Also Rente und Minijob!
War bei mir genau so!
Mach dich nicht unnötig fertig!
Ist der normale Weg!
Gute Besserung!

von
Lilalaunebär

Hallo Sandra,
vielen Dank für die schnelle Antwort-ist halt nur komisch das grad jetzt die überprüfung kommt :'( geht der ganze Aerztemarathon nun von vorne los oder reicht mein Arztbrief zum Fragebogen? Meine Chefin hat kein Problem das alles auszufüllen da meine Angaben über Zeit und Dauer stimmen-ich hab eher Angst das die Rentenversicherung sagt "ach dann gehen auch 3 h am Tag....versteh auch nicht warum mich das so fertig macht....

von
annemarie

Hallo,

war bei mir auch so, die Rentenversicherung benötigt für die Akten die Bestatigung vom Arbeitgeber und dann kam eine "Neuberechnung wegen des Einkommens" mit Weitergewährung der EM Rente.

LG Annemarie

von
Lilalaunebär

Also besser gesagt vor den Formularen zwecks des minijobs hab ich keine Angst-eher vor der überprüfung , da mein prof von dem Minijob nix weiß :'( da er es mir so oder so verboten hätte...und da meine Erkrankung selten ist ,weiß ich auch aus einem Gespräch mit dem Rententräger, haben sie Probleme das alles einzuordnen....

von
Lilalaunebär

Zitiert von: annemarie

Hallo,

war bei mir auch so, die Rentenversicherung benötigt für die Akten die Bestatigung vom Arbeitgeber und dann kam eine "Neuberechnung wegen des Einkommens" mit Weitergewährung der EM Rente.

Hallo, warum neuberechnung?ich darf doch zur vollen Eu 450€ dazuverdienen oder nicht?
LG Annemarie

Experten-Antwort

Guten Tag Lilalaunebär

Versicherte sind voll erwerbsgemindert, wenn sie wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande sind, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens 3 Stunden täglich erwerbstätig zu sein.
Nach den Schilderungen Ihrer Leistungsfähigkeit und der zeitlichen Ausübung Ihrer Beschäftigung, dürfte die volle Erwerbsminderung hier weiterhin vorliegen, so dass Ihre Befürchtungen unbegründet sind.

von
Lilalaunebär

Lieber Experte :-) ,

vielen Dank für Ihre Antwort, wäre es okay wenn ich dem Fragebogen die letzten Arztbriefe beilege oder wird alles erst wieder angefordert? Wird immer durch einen Gutachter (med. Gutachten von einem fremden Arzt) oder reichen wie in meinem Fall beschrieben meine Unterlagen aus?! Vielen Dank für die Antworten so langsam weicht meine Angst....:-)

von
=//=

Sie machen sich wirklich unnötig viele Sorgen! Weshalb sollte die DRV das sagen, wenn 2 Std. möglich sind, sind´s auch 3??? Dann müßten ALLE Rentner diese Angst haben. Es ist ja schließlich erlaubt, auch neben einem Rentenbezug RENTENUNSCHÄDLICH bis zu 450 EUR dazu zuverdienen.

Machen Sie in dem Fragebogen wegen Weitergewährung (ist es nicht vielleicht eine Zeitrente, die Sie erhalten, die weitergewährt werden soll?) die wahren und tatsächlichen Angaben zur Stundenzahl, wie hier im Forum und es kann Ihnen nichts passieren.

Abgesehen davon hätten die SB der DRV sehr viel zu tun, wenn sie jede geringfügige Beschäftigung hinsichtlich der Stundenzahl überprüfen müßten.

Ich vermute deshalb eher, dass ein Weitergewährungsantrag zu stellen ist.

von
Lilalaunebär

Hallo,

ja ich weiß , vielleicht mach ich mir zuviel Sorgen
und zuviele Gedanken aber ist ein Forum nicht genau der richtige Ort dafür? :-) Meine Rente ist bis 2016 befristet also geht es eher um den Minijob weshalb der Fragebogen kam, oder seh ich das falsch! Ich werde die Fragen jetzt so erläutern wie ich es hier geschildert habe (wahrheitsgemäß) und werde dann alles weitere abwarten müssen :-) Leider hört man auch mal negative Sachen im Bezug auf meine Problematik von daher kam meine Aussage das der Rententräger denken könnte das auch 3h möglich sind-aber das ist halt nur was ich gehört und gelesen habe :-) leider hab ich persönlich schon viel erlebt
...

von
KSC

Auch ich halte (nach 30 Jahren Beratungspraxis bei der DRV) Ihre Sorgen für völlig unbegründet.

Andererseits ist das vielleicht ein Teil Ihrer Erkrankung - aber das kann das Forum nicht lösen, da brauchen sie Ärzte und Therapeuten.

Wenn es so ist wie Sie schreiben, besteht kein Anlass für Befürchtungen. Wenn Sie sich Sorgen machen wollen, dann bitte (s.o.)

von
=//=

Einerseits verstehe ich ja schon, daß Sie sich Gedanken machen. Leider wird gerade hier im Forum von vielen Usern auch die Angst geschürt!!! Die DRV ist nicht so böse und fragt nach der Stundenzahl nach, wenn es aufgrund des Verdienstes plausibel ist. ;-)

Wenn natürlich jemand z.B. 1300 EUR dazuverdient und angibt, das in 3 Stunden an 5 Tagen erwirtschaftet zu haben, klingeln bei der SB ALLE Glocken, denn das ist völlig unplausibel. Aber bei einem Minijob mit 450 EUR habe ich noch nie gehört, dass dies überprüft oder nicht geglaubt wird.

Also - bitte locker bleiben. Es wird nie so heiß gegessen, ......

von
Lilalaunebär

Danke nochmals für die Antworten und meine Aengste und Sorgen rühren nicht von meiner Erkrankung aber mit 30 jahren darf man sich doch wohl auch mal Gedanken machen und nicht nur einfach in den Tag hinein leben, oder!? Für viele hier sind meine Fragen Alltag und definitiv langweilig und super leicht zu beantworten-für mich nicht! Schade finde ich es nur das man mir Ärzte und Therapeuten empfiehlt wenn man sich Sorgen macht! Ich glaub das diese Unterhaltung nun geschlossen werden kann -positive und für mich verwertbare Aussagen gab es reichlich.....MfG