von
Sandra K.

Liebe Experten,
auch ich habe einen Antrag auf Beitragsrückerstattung gestellt, da ich nun seit 2 Jahren Beamtin auf Lebenszeit bin. Leider wurde mein Antrag abgelehnt, da die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren der Beitragszeiten erfüllt sein soll. In diese 5 Jahre sind jedoch die 2 Jahre des Referendariats, in denen ich ja Beamtin war, mit einer sogenannten Nachversicherung der beruflichen Ausbildung enthalten. Da ich den Antrag gleichzeitig mit mehreren Feunden aus dem Referendariat gestellt habe, bei denen die Zeiten fast identisch sind, diese Nachversicherung jedoch nicht eingerechnet wurde, bin ich sehr überrascht. Kann ich gegen diese Ablehung meines Antrags etwas unternehmen?
Für Ihren Rat wäre ich sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
S. Kettermann

von
lotscher

In Deutschland gibt es kaum etwas, wogegen man nicht Einrede, Widerspruch etc. einlegen kann.

Wenn sie eine offizielle Ablenung erhalten haben, muss sie immer auch eine Rechtsbehelfsbelehrung enthalten, die aussagt, wohin Sie sich mit einem Widerspruch wenden können.

Bitte in diesem Schreiben noch einmal nachlesen und dann Ihren Widerspruch dahin senden.

von
Unbekannt

Hallo,

ich schließe mich Lotscher an.

Zu den Kollegen:

Sie haben vielleicht zeitlich alles gleich gemacht, aber die Kollegen wurden - aus welchem Grund auch immer - wahrscheinlich nicht nachversichert.

Ihr Dienstherr versichert Sie auch nicht einfach so nach. Meistens wird das gemacht, wenn jemand, wenn man aus dem Beamtenstatus "rausfällt" oder eine Unterbrechung eintritt.

Wenden Sie sich an Ihre Bezüge stelle und fragen Sie nach, ob man ggf. die Nachversicherung stornieren kann. Wenn nicht, kriegen Sie keine Beitragserstattung, weil die Rechtslage eindeutig ist.

von Experte/in Experten-Antwort

Sie können gegen diesen Bescheid ein Rechtsmittel einlegen und den Sachverhalt entsprechend begründen. Inwieweit dem dann stattgegeben werden kann, wird nach Rechtslage entschieden.