von
Micky

Sehr geehrte Damen und Herren,

bereits während eines Scheidungsverfahrens und des damit verbundenen Versorungsausgleichs bezieht eine Partei eine EU-Rente wegen voller Erwerbsminderung, bewilligt bis zum 65. Lebensjahr.
Muß nun bei der Berechnung des Versorgungsausgleichs diese EU-Rente voll berücksichtigt werden oder wie sonst auch nur die in der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften und damit ein deutlich geringerer Betrag.
Mein herzlicher Dank gilt allen, die mir hier weiterhelfen können.

Mit freundlichen Grüßen

Micky

von
Nix

Nur die in der Ehezeit erworbenen Rentenansprüche beider Ehegatten sind gegenüber zu stellen. Der Differenzbetrag wird vom höheren Betrag hälftig abgezogen und dem Partner mit den "niedrigeren Rentenanwartschaften während der Ehezeit" zugerechnet.

von
Batrix

Wobei die Zeit des Erwerbsminderungsrentenbezuges unter bestimmten Voraussetzungen als Anrechnungszeit für den Versorgungsausgleich berücksichtigt und mit einem Durchschnittswert des sonstigen Versicherungslebens bewertet wird. Kann ja keiner was für die Erwerbsunfähigkeit - am wenigsten die Ehefrau. Diese Darstellung ist sehr vereinfacht. Genaueres würde hier wahrscheinlich den Rahmen sprengen.

Experten-Antwort

...weshalb zur verbindlichen Abklärung dieser Frage die Rücksprache beim zuständigen Rentenversicherungsträger Erfolg verspricht - die dies im Übrigen auch dem zust. Familiengericht mitteilt.

MfG