von
Goudy

Es gibt die Altersrente für besonders langjährig Versicherte (wer 65 Jahre alt ist und eine Wartezeit von 45 Jahren erfüllt hat, kann ohne Abschläge in Rente gehen.)
Warum geht aus der jährlich verschickten Renteninfo nicht der persönliche "Jahreskontostand" (= Anzahl der bereits erfüllten Jahre) hervor?

von
Schade

weil das ein ganz neues Gesetz ist, das gerade mal vor einer Woche vom Bundespräsident "ins Bundesgesetzblatt" geschrieben wurde.

Jetzt ist die RV dabei die Texte ihrer Schreiben um zuändern.

Ab Ende Mai oder Anfang Juni sollten die neuen Bedingungen und die Prüfung, was erfüllt ist oder nicht aus den Rentenauskünften zu ersehen sein.

Viel schneller kann es kaum gehen (und wenn es Juli oder August wird, wird es die meisten Menschen in diesem Land auch noch rechtzeitig erreichen)

von
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Fordern Sie bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger eine Rentenauskunft an. Aus der gehen auch die Jahre hervor!

von Experte/in Experten-Antwort

Die „Altersrente für besonders langjährig Versicherte“ ist ab 01.01.2012 eine neue Rente. Ich vermute, dass bis dahin die Anzahl der berücksichtigungsfähigen Jahre auch in den neuen Renteninformationen Berücksichtigung findet. Abwarten!

von
Schiko.

Meine nörgler bitte ich vielmals um entschuldigung,
wenn auch ich mich noch melde , vielleicht trägt es
aber ein wenig zur klärung bei.

Vor wochen habe ich das thema angesprochen und
erklärt, wäre schön wenn aus der jährlichen
renteninformation auch die einzelnen entgeltpunkte
ablesbar wären.
Ein user ( name spielt keine rolle) antwortete dass
die einzelnen jahresverdienste aufgelistet sind.

Ich ließ es damit bewenden, entdecke aber bei der
jahresmitteilung meiner tochter diese anlage für die
auflistung 2006 vorige woche.
Leider aber waren die entgeltpunkte nicht mit aufge-
listet, dies habe ich hier reklamiert.
Diese entgeltpunkte sind praktisch der kontostand
in euro ( 1 EP. 26,13 RW. ab 1.7.07 €. 26,27)
Die erfüllten wartezeitjahre sind ja durch die jahres-
verdienste die aufgeführt sind, nachvollziehbar.
Natürlich nicht die jahre für kindererziehungszeiten
und zusätzliche zeiten anderer art, dies wird sicher
auch bei künftigen mitteilungen im zeitalter der
rente mit 67 nicht ablesbar sein.
Gerade durch die angabe der entgeltpunkte kann man
eventuelle abweichungen zu den auf der rückseite
aufgeführten“Rentenbeiträge und Entgeltpunke“ fest-
stellen.
Somit wird auch der laie immer mehr in die geheim-
nisse der rentenberechnung eingeweiht.
Mehr details und dafür nur alle zwei jahre der versand
der rentenmitteilungen sehe ich als richtiges maß.

Man will doch immer mehr den mündigen bürger,
dies wäre eine gelegenheit hierzu.

M fG.

von
Goudy

Danke für die bisherigen Informationen. Das hilft mir - und sicherlich auch anderen Lesern - schon mal weiter. Zum Hinweis mit den Punkten (Schiko): Das sehe ich mir heute Abend schon mal an ...