von
Paul

Mein Betriebsrentenanspruch gegen eine große Bank stellt sich unstreitig wie folgt:
DZ von 4/1966 bis 6/1992 = 315 Monate; Verrentungsfaktor Eur 6,14=DM 12,--pro DJ
Die Arbeitgeberin errechnet die mtl. Rente aufgrund den Bestimmungen des BetrAVG und unter Berücksichtigung der in der bankseitigen PO festgelegten anzurechnenden Höchstdienstzeit von 30 Jahren wie folgt:
Max.DJ gemäß PO 30 DJ x Euro 6,14 Verrentungsfaktor = Euro 184,20 x 315/590 = aufger. Euro 99,--
Obwohl ohne mein Ausscheiden nur eine anrechenbare DZ von 360 Monaten (Höchstdienstzeit gem. PO 30 DJ) entstanden wäre, wird mein Anspruch mit der möglichen DZ von 590 Monaten (Eintritt 4/1966 bis zur Regelaltersgrenze 5/2015) ins Verhältnis gesetzt. Meiner Meinung nach hätte folgende Rechnung angewendet werden müssen: Euro 184,20 x 315/360 = aufgr. Euro 162,--(tatsächliche DZ/ höchste anrechenbare DZ) Wie sehen Sie diese Rentenermittlung ?

von
W*lfgang

Hallo Paul,

mein erster Eindruck, die Bafin könnte die Stelle zur Kontrolle sein, ob das so richtig ist:

http://www.bafin.de/

Irgendwann gab es hier auch mal einen Link zu einem BAV-Forum ...vielleicht gibt ein Mitleser noch mal einen passenden Link.

Gruß
w.

Experten-Antwort

Hallo Paul,

zur Berechnung einer betrieblichen Altersversorgung kann von Seiten der gesetzlichen Rentenversicherung leider keine Stellungnahme abgegeben werden.

von
Franck

Sehr geehrter Paul,

die Lösung liegt in der arbeitsrechtlichen Vereinbarung, die Sie mit Ihrem ArbG abgeschlossen haben ( PO = Pensionsordnung?). Also der PO und der Pensionszusage.

Hier kann Ihnen ein Fachanwalt für Arbeitsrecht (mit dem Spezialgebiet betriebliche Altersversorgung) weiter helfen.

Googlen Sie mal nach mir und nehmen zu mir Kontakt auf. Vielleicht kann ich Ihnen weiterhelfen oder einen Fachanwalt empfehlen.

Für die Variante der Bank spricht:
Auf Grundlage dieser "Bank-Sichtweise" wird die Berechnung die Pensionsrückstellung in der Bilanz der Bank berechnet.

Aber entscheidend ist der Vertrag, den Sie unterschrieben haben.

Gruß

Frank J. Kontz

Experten-Antwort

Hallo Paul,

bitte wenden Sie bezüglich einer Überprüfung direkt an den Arbeitgeber bzw. den Anbieter der die Betriebsrente für Sie berechnet bzw. später auch zahlt. Der gesetzliche Rentenversicherungsträger verfügt leider nicht über entsprechende Informationen.