von
Dickersack

Hallo
Habe jetzt zu ersten Mal etwas von Bewährungsaufstieg gehört.
Das wurde mir beim Antrag auf Berufsunfähigkeitsrente zu Verhängnis.
Ich bin gelernter Klempner,habe aber nach 2 Gesellenjahren in die Industrie gewechselt,weil ich dort mehr verdienen konnte.
Wieder 5 Jahre später kam der sogenannte Bewährungsaufstieg zum Schichtführer mit Vorgesetztenfunktion.
Ich war nur für den reibungslosen Ablauf der Produktion zuständig. Natürlich alles mit Pflichtenübertragung,Schichtführerzulage usw.
Ich mußte meinen Kopf und Arsch für alles hinhalten.
Jetzt wurde nach längerer Arbeitslosigkeit und Krankheit meine Erwerbsminderungsrente wegen Berufsunfähigkeit abgelehnt.
Meine Firma,bei der ich 25 Jahre beschäftigt war ist ins Ausland abgewandert.
Die versicherungsrechtlichen habe ich bis auf mein Berufsbild erfüllt.
Habe aber den Beruf nicht erlernt,sondern wurde nur dafür bestimmt.
Leute, kann und sollte ich dagegen Widerspruch einlegen, oder bringt das nichts,bzw. ist die Sache eindeutig ?

von
Eberhard

Wäre nett wenn Sie uns verraten , wann Sie geboren sind ???

von
Dickersack

Bin 1955 geboren

von
Eberhard

Also ich würde, da ja für Sie noch der Berufschutz gilt ( 1955 geb. ) auf jeden Fall Widerspruch einlegen ( Frist beachten 1 Monat ). Mit der Begründung können Sie sich dann etwas Zeit lassen, aber nicht zu lange. Auf jeden Fall sollte die Begründung von einem Profi geschrieben werden,der sich im Sozialrecht auskennt.( VDK oder eigener Anwalt ?? )
Wenn auch der Widerspruch abgelehnt wird , müssen Sie überlegen vors Sozialgericht zu gehen ( kostenlos ).
Sollte man dann auch alles durchziehen , egal wie lange es dann dauert .
<ich wünsche Ihnen viel Glück und nicht unterkriegen lassen !!!!

von
Dickersack

Vielen Dank für die Informationen