von
Schiko.

Bildzeitung - namensnennung- statt die zeitung mit dern großen
buchstaben, weil dies doch weniger buchstaben sind und so-
wieso jeder weiß was gemeint sind.

Zur Hauptsache:

Habe soeben eine bereits erstellte steuererklärung in fünf mi-
nuten im programm der bildzeitung durchgeführt und exakt
den gleichen, ausgedruckten erstattungsbetrag ablesen
können.

Es müsste doch die finanzverwaltung die " Bildzeitung"
millionenfach wegen unberechtiigter steuerberatung ver-
klagen

Da sind doch die oft gemachten hinweise mancher
experten " Wir dürfen zu steuerfragen........"

lichtjahre von der wirklichkeit entfernt und nur schutz-
behauptung.

MfG.

von
Amadé

Nun, lieber Schiko, trotz aller Ihrer Bemühungen werden Sie die Experten nicht dazu verleiten können, in Sachen Steuerrecht „auskunftsfreudiger“ zu werden. Es sei denn, Sie schaffen es aufgrund Ihres Einflusses, das folgende Gesetz in Ihrem Sinne ändern zu lassen.

http://bundesrecht.juris.de/stberg/index.html

Es grüßt Sie

Amadé

von Experte/in Experten-Antwort

So ist es, vgl. §§ 2 bis 6 des Steuerberatungsgesetzes. Was aber auch die Auskunftsmöglichkeiten der Finanzbeamten angeht, sei dezent auf § 89 der Abgabenordnung verwiesen, vgl. http://bundesrecht.juris.de/ao_1977/index.html

Mehr als Hilfe beim Ausfüllen von Formblättern sowie rudimentär Infos etwa zum EstG ist da also auch nisch...

So betrachtet wagen wir uns in diesem Forum in Einzelfällen ohnehin weit aus dem Fenster, was aber im Hinblick auf die uns offen stehenden Möglichkeiten (Wegweiserfunktion, insbes. zum Alterseinkünftegesetz) sowie das Steuerberatungsgesetz als vertretbar erscheint.

Individ. Steuerberatung hingegen erhalten Sie bei keinem Finanzamt und auch nicht in einem Forum der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Zeitung mit vier Buchstaben ist da eben mal außen vor....:-)

MfG