von
Uwe

Hallo zusammen
wer kann mir eine Frage beantworten. Ich habe in Deutschland 17 und in Spanien über 6 Rentenrelevante Jahre zurückgelegt. Nun wird es in Kürze dazu kommen, dass ich hier in Spanien Berufs-, oder sogar erwerbsunfähig geschrieben werde. wie verhält es sich da mit der zu erwartenden Rentenhöhe prozentual zur erwarteten Altersrente?
Gruß aus Lloret
Uwe

von
Ruth

http://www.ihre-vorsorge.de/Ihre-Rente-Rente-ins-Ausland-Europa-Spanien.html

von
Schade

wenn Sie in Spanien einen Rentenantrag aus gesundheitlichen Gründen stellen, müssen Sie bei der Antragsstellung "nur" angeben, dass Sie auch in D gearbeitet haben und wünschen, dass die deutschen Stellen von den Spaniern informiert werden.

Am besten Sie nehmen zur spanischen Antragstellung einen deutschen Versicherungsverlauf (oder wenigstens die deutsche RV Nummer) mit.

Handeln Sie so, werden die spanischen Rentenstellen so wie es in der EU geregelt ist, die deutschen Stellen informieren.

In 2 separaten Verfahren prüfen nun die Spanier den spanischen Anspruch und die Deutschen den deutschen Anspruch.

Das alles ist in der EU selbstverständlich geregelt.

Wenn Sie im Vorfeld wissen wollen wie hoch die deutsche Rente wäre, steht es Ihnen jederzeit frei eine Rentenauskunft bei der deutschen RV anzufordern.

von
Uwe

Vielen Dank,
das Verfahren der Altersrente als Deutscher hier in Spanien kenne ich ein wenig. also werde ich bei mir genauso vorgehen. Allerbesten Dank für die Info und Grüße aus Lloret

Uwe

Experten-Antwort

Wie Schade richtig ausgeführt hat, ist es ausreichend, wenn Sie in Spanien bei der Antragstellung angeben, auch Zeiten in der Bundesrepublik Deutschland zurückgelegt zu haben. Für die Anspruchsprüfung werden sowohl die spanischen alsauch die deutschen Zeiten berücksichtigt. Die Berechnung der Rente erfolgt dann nur aus den deutschen bzw. spanischen Zeiten.